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DIE BIBEL
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DAS BUCH
JOSUA
Kapitel 13 -
24
Die Verteilung des Landes wird angeordnet
Kapitel 13
Als nun Josua alt war und hochbetagt, sprach der HERR zu
ihm: Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt
noch sehr viel einzunehmen,
nämlich alle Gebiete der Philister und ganz Geschur,
vom Schihor an, der vor Ägypten fließt, bis zum
Gebiet Ekrons nach Norden, das den Kanaanitern zugerechnet wird,
fünf Fürsten der Philister, nämlich von Gaza,
Asdod, Askalon, Gath und Ekron, und dazu die Awwiter
im Süden; das ganze Land der Kanaaniter und Meara,
das den Sidoniern gehört, bis Aphek, bis an die Grenze der
Amoriter;
dazu das Land der Gebaliter und der ganze Libanon gegen
Sonnenaufgang, von Baal-Gad am Fuße des Gebirges Hermon bis
dorthin, wo es nach Hamath geht.
Alle, die auf dem Gebirge wohnen, vom Libanon an bis nach
Misrephoth-Majim, alle Sidonier: Ich will sie vertreiben vor den
Kindern Israel; wirf nur das Los darum, um sie auszuteilen unter
Israel, wie ich dir geboten habe.
So teile nun dies Land zum Besitz unter die neun Stämme
und unter den halben Stamm Manasse.
Denn die Rubeniter und Gaditer haben mit dem andern halben
Stamm Manasse ihr Erbteil empfangen, das ihnen Mose gab jenseits
des Jordan im Osten, wie es ihnen Mose, der Knecht des HERRN,
gegeben hatte
von Aroër
an, das am Ufer des Arnonflusses liegt, und von der Stadt mitten
im Tal und die ganze Ebene von Medeba bis Dibon
und alle Städte Sihons, des Königs der Amoriter,
der in Hesbon herrschte, bis an die Grenze der Ammoniter,
dazu Gilead und das Gebiet von Geschur und Maacha und das
ganze Gebirge Hermon und ganz Basan bis Salcha,
das ganze Reich Ogs von Basan, der in Aschtaroth und Edreï
herrschte und der noch übriggeblieben war von den Riesen.
Mose aber hatte sie geschlagen und vertrieben.
Die Kinder Israel vertrieben aber die von Geschur und von
Maacha nicht, sondern es wohnten beide, Geschur und Maacha,
mitten unter Israel bis auf diesen Tag.
Aber dem Stamm der Leviten gab er kein Erbteil; denn die
Feueropfer des HERRN, des Gottes Israels, gehören ihnen; er
selbst ist ihr Erbteil, wie er ihnen zugesagt hat.
Die Verteilung im Ostjordanland
So gab Mose dem Stamm der Söhne Ruben für ihre
Geschlechter
als ihr Gebiet: das Land von Aroër an, das am Ufer
des Arnonflusses liegt, und die Stadt mitten im Tal mit allem
ebenen Felde bis Medeba;
Hesbon und alle seine Städte, die im ebenen Felde
liegen, Dibon, Bamoth-Baal und Beth-Baal-Meon,
Jahza, Kedemoth, Mephaath,
Kirjathajim, Sibma, Zereth-Schahar auf dem Berge in der
Talebene,
Beth-Peor, die Abhänge am Pisga und Beth-Jeschimoth
und alle Städte der Ebene und das ganze Reich Sihons,
des Königs der Amoriter, der in Hesbon herrschte und den
Mose schlug samt den Fürsten Midians – Ewi, Rekem,
Zur, Hur und Reba -, den Gewaltigen des Königs Sihon, die im
Lande wohnten.
Dazu töteten die Kinder Israel Bileam, den Sohn
Beors, den Wahrsager, mit dem Schwert außer den schon von
ihnen Erschlagenen.
Und die Grenze der Söhne Ruben war der Jordan. Das
ist das Erbteil der Söhne Ruben für ihre Geschlechter,
die Städte mit ihren Gehöften.
Dem Stamm der Söhne Gad für ihre
Geschlechter gab Mose
als ihr Gebiet: Jaser und alle Städte in Gilead und
das halbe Land der Ammoniter bis Aroër, das östlich von
Rabba liegt,
und von Hesbon bis Ramath-Mizpe und Betonim und von
Mahanajim bis zum Gebiet von Lo-Dabar,
im Tal aber Beth-Haram, Beth-Nimra, Sukkoth und Zaphon,
was übrig war von dem Reich Sihons, des Königs von
Hesbon, den Jordan und sein Gebiet bis ans Ende des Sees
Kinnereth, jenseits des Jordan im Osten.
Das ist das Erbteil der Söhne Gad für ihre
Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.
Dem halben Stamm der Söhne Manasse für
ihre Geschlechter gab Mose
als ihr Gebiet: ganz Basan, von Mahanajim an, das ganze
Reich Ogs, des Königs von Basan, und alle Dörfer Jaïrs,
die in Basan liegen, nämlich sechzig Städte.
Und das halbe Gilead, Aschtaroth, Edreï, die
Königsstädte Ogs von Basan, gab er den Söhnen
Machirs, des Sohnes Manasses, - nämlich der Hälfte der
Söhne Machir – für ihre Geschlechter.
Das sind die Gebiete, die Mose ausgeteilt hat in
dem Jordantal der Moabiter, jenseits des Jordan östlich von
Jericho.
Aber dem Stamm Levi gab Mose kein Erbteil; denn der HERR,
der Gott Israels, ist selbst ihr Erbteil, wie er ihnen zugesagt
hat.
Beginn der Verteilung des Westjordanlandes
Kapitel 14
Dies aber sind die Gebiete, die die Kinder Israel als
Erbteil erhielten im Lande Kanaan, die unter sie ausgeteilt haben
der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter
der Sippen unter den Stämmen Israels.
Sie teilten diese Gebiete durchs Los unter sie, wie der
HERR durch Mose geboten hatte, sie den neuneinhalb Stämmen
zu geben.
Denn den zweieinhalb Stämmen hatte Mose Erbteil
gegeben jenseits des Jordan; den Leviten aber hatte er kein
Erbteil unter ihnen gegeben.
Denn die Söhne Joseph bestanden aus zwei Stämmen,
Manasse und Ephraim. Den Leviten aber gab man keinen Anteil am
Lande, sondern Städte zum wohnen samt Weideplätzen für
ihr Vieh, das sie besaßen.
Wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die Kinder
Israel und verteilten das Land.
Kalebs Erbteil
Da traten herzu die von Juda zu Josua in Gilgal; und
Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, sprach zu ihm: Du
weißt, was der HERR zu Mose, dem Mann Gottes, sagte meinet-
und deinetwegen in Kadesch-Barnea.
Ich war vierzig Jahre alt, als mich Mose, der Knecht des
HERRN, aussandte von Kadesch-Barnea, um das Land zu erkunden, und
ich ihm Bericht gab nach bestem Wissen.
Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren,
machten dem Volk das Herz verzagt; ich aber folgte dem HERRN,
meinem Gott, treulich.
Da schwor Mose an jenem Tage und sprach: Das Land, das
dein Fuß betreten hat, soll dein und deiner Nachkommen
Erbteil sein für immer, weil du dem HERRN, meinem Gott,
treulich gefolgt bist.
Und nun siehe, der HERR hat mich am Leben gelassen, wie er
mir zugesagt hat. Es sind nun fünfundvierzig Jahre her, daß
der HERR dies zu Mose sagte, als Israel in der Wüste
umherzog. Und nun siehe, ich bin heute fünfundachtzig Jahre
alt
und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, da
mich Mose aussandte. Wie meine Kraft damals war, so ist sie noch
jetzt, zu kämpfen und aus- und einzuziehen.
So gib mir nun dies Gebirge, von dem der HERR geredet hat
an jenem Tage; denn du hast's gehört am selben Tage, daß
dort die Enakiter wohnen und große und feste Städte
sind. Vielleicht wird der HERR mit mir sein, damit ich sie
vertreibe, wie der HERR zugesagt hat.
Da segnete ihn Josua und gab Kaleb, dem Sohn Jephunnes,
Hebron zum Erbteil.
Daher wurde Hebron das Erbteil Kalebs, des Sohnes
Jephunnes, des Kenisiters, bis auf diesen Tag, weil er dem HERRN,
dem Gott Israels, treulich gefolgt war.
Aber Hebron hieß vorzeiten Stadt des Arba, der der
größte Mensch war unter den Enakitern.
Und das Land war zur Ruhe gekommen vom Kriege.
Grenzen des Stammes Juda
Kapitel 15
Das Los des Stammes Juda für seine
Geschlechter lag gegen die Grenze Edoms hin, nach der Wüste
Zin zu im äußersten Süden.
Seine Südgrenze ging vom Ende des Salzmeeres, von
seiner südlichen Spitze,
und geht dann südwärts vom Skorpionensteig und
geht weiter nach Zin und führt hinauf südlich von
Kadesch-Barnea bis hinüber nach Hezron und führt hinauf
nach Addar und biegt um nach Karka
und berührt Azmon und läuft aus am Bach
Ägyptens, so daß das Ende der Grenze das Meer wird.
Das sei eure Grenze nach Süden.
Die Ostgrenze ist das Salzmeer bis dort, wo der Jordan
hineinfließt. Die Nordgrenze beginnt am Meer dort, wo der
Jordan hineinfließt,
und führt hinauf nach Beth-Hogla und zieht sich hin
nördlich von Beth-Araba und kommt herauf zum Stein Bohans,
des Sohnes Rubens,
und führt hinauf nach Debir vom Tal Achor und wendet
sich nordwärts nach Gilgal, gegenüber der Steige von
Adummim, die südlich vom Bachtal liegt. Danach geht sie zu
dem Wasser von En-Schemesch und läuft aus zur Quelle Rogel.
Danach führt sie hinauf zum Tal des Sohnes Hinnoms
südlich des Berghangs der Jebusiter – das ist
Jerusalem – und kommt hinauf auf den Gipfel des Berges, der
westlich vor dem Tal Hinnom liegt und an der Nordecke der Ebene
Rephaim.
Danach kommt sie von dem Berggipfel zur Quelle Menephtoach
und läuft aus zu den Städten des Gebirges Ephron und
neigt sich nach Baala – das ist Kirjath-Jearim -
und biegt um von Baala nach Westen zum Gebirge Seïr
und geht an der Nordseite des Gebirges Jearim – das ist
Kesalon – und kommt herab nach Beth-Schemesch und geht
durch Timna
und kommt heraus am Nordhang des Berges Ekron und zieht
sich nach Schikkaron und geht hinüber zum Berge von Baala
und kommt heraus bei Jabneel, so daß ihr Ende das Meer ist.
Die Westgrenze aber ist das große Meer und sein
Gestade. Das ist die Grenze von Juda ringsumher für seine
Geschlechter.
Kaleb erhält Hebron.
Othniël
erobert Debir
Kaleb aber, dem Sohn Jephunnes, wurde sein Teil gegeben
mitten unter Juda, wie der HERR dem Josua befahl, nämlich
die Stadt des Arba, des Vaters Enaks, das ist Hebron.
Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Enaks:
Scheschai, Ahiman und Talmai, die Nachkommen Enaks,
und zog von dort hinauf gegen die Einwohner von Debir.
Debir aber hieß vorzeiten Kirjath-Sepher.
Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und
erobert, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.
Da eroberte es Othniël, der Sohn des Kenas, des
Bruders Kalebs. Und Kaleb gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau.
Und es begab sich, als sie zu ihm kam, beredete er sie,
einen Acker zu fordern von ihrem Vater. Und sie stieg vom Esel.
Da sprach Kaleb zu ihr: Was willst du?
Sie sprach: Gib mir eine Segensgabe; denn du hast mich
nach dem dürren Südland gegeben; gib mir auch
Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen und die unteren Quellen.
Die Städte des Stammes Juda
Dies ist das Erbteil des
Stammes Juda für seine Geschlechter.
Und die Städte des
Stammes Juda nach der Grenze von Edom zu, im Südland, waren
diese: Kabzeel, Eder, Jagur,
Kina, Dimona, Adada,
Kedesch, Hazor, Jithnan,
Siph, Telem, Bealoth,
Hazor-Hadatta, Kerijoth-Hezron
– das ist Hazor -,
Amam, Schema, Molada,
Hazar-Gadda, Heschmon,
Beth-Pelet,
Hazar-Schual, Beerseba und
seine Ortschaften,
Baala, Ijjim, Ezem,
Eltolad, Kesil, Horma,
Ziklag, Madmanna, Sansanna,
Lebaoth, Schilhim, Ajin,
Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.
Im Hügelland aber
waren Eschtaol, Zora, Aschna,
Sanoach, En-Gannim, Tappuach,
Enam,
Jarmuth, Adullam, Socho,
Aseka,
Schaarajim, Adithajim, Gedera
und Gederothajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren
Gehöften.
Zenan, Hadascha,
Migdal-Gad,
Dilan, Mizpe, Joktheel,
Lachisch, Bozkath, Eglon,
Kabbon, Lachmas, Kithlisch,
Gederoth, Beth-Dagon, Naama,
Makkeda. Das sind sechzehn Städte mit ihren Gehöften.
Libna, Ether, Aschan,
Jiphtach, Aschna, Nezib,
Kegila, Achsip, Marescha. Das
sind neun Städte mit ihren Gehöften.
Ekron mit seinen
Ortschaften und Gehöften.
Von Ekron nach dem Meere zu
alles, was nach der Seite von Asdod und seinen Gehöften
liegt:
Asdod mit seinen Ortschaften
und Gehöften, Gaza mit seinen Ortschaften und Gehöften
bis an den Bach Ägyptens, und die Grenze ist das große
Meer und seine Gestade.
Auf dem Gebirge aber
waren Schamir, Jattir, Socho,
Danna, Kirjath-Sanna –
das ist Debir -,
Anab, Eschtemo, Anim,
Goschen, Holon, Gilo. Das sind
elf Städte mit ihren Gehöften.
Arab, Duma, Eschan,
Janum, Beth-Tappuach, Apheka,
Humta, Kirjath-Arba –
das ist Hebron -, Zior. Das sind neun Städte mit ihren
Gehöften.
Maon, Karmel, Siph,
Jutta,
Jesreel, Jokdeam, Sanoach,
Kain, Gibea, Timna. Das sind
zehn Städte mit ihren Gehöften.
Halhul, Beth-Zur,
Gedor,
Maarath, Beth-Anoth, Eltekon.
Das sind sechs Städte mit ihren Gehöften.
Thekoa, Ephratha –
das ist Bethlehem -, Peor, Etam, Kolon, Tatam, Sores, Kerem,
Gallim, Beth-Ther, Manocho. Das sind elf Städte mit ihren
Gehöften.*
*stammt aus
anderer Überlieferung.
Kirjath-Baal –
das ist Kirjath-Jearim –, Rabba; zwei Städte mit ihren
Gehöften.
In der Wüste aber
waren Beth-Araba, Middin, Sechacha,
Nibschan und die Salzstadt und
En-Gedi. Das sind sechs Städte mit ihren Gehöften.
Die Jebusiter aber
wohnten in Jerusalem, und Juda konnte sie nicht vertreiben. So
blieben die Jebusiter mit denen von Juda in Jerusalem wohnen bis
auf diesen Tag.
Erbteil der Josephstämme
Kapitel 16
Das Los des Stammes Joseph
nahm seinen Anfang am Jordan bei Jericho, an den Wassern von
Jericho im Osten. Von Jericho an geht die Grenze durch die Wüste
auf das Gebirge nach Bethel
und kommt von Bethel heraus
nach Lus und geht durch zum Gebiet der Arkiter nach Ataroth
und zieht sich hernieder
westwärts zu dem Gebiet der Japhletiter bis an das Gebiet
des unteren Beth-Horon und bis nach Geser, und ihr Ende ist am
Meer.
Und die Söhne
Josephs, Manasse und Ephraim, erhielten ihr
Erbteil.
Das Gebiet des Stammes Ephraim
für seine Geschlechter: Die Grenze seines Erbteils ostwärts
war Ataroth-Addar bis zum oberen Beth-Horon
und läuft aus bis zum
Meer; bei Michmethath, das im Norden liegt, biegt sie um ostwärts
nach Taanath-Silo und geht da hindurch östlich von Janoha
und kommt herab von Janoha
nach Ataroth und Naara und stößt an Jericho und läuft
aus am Jordan.
Von Tappuach geht die Grenze
westwärts zum Bach Kana, und ihr Ende ist am Meer. Das ist
das Erbteil des Stammes Ephraim für seine Geschlechter;
dazu alle Städte mit
ihren Gehöften, die für Ephraim ausgesondert waren
mitten unter dem Erbteil des Stammes Manasse.
Und sie vertrieben die
Kanaaniter nicht, die in Geser wohnten. So blieben die Kanaaniter
mitten unter Ephraim bis auf diesen Tag und wurden fronpflichtig.
Kapitel 17
Und das Los fiel für
den Stamm Manasse, denn er ist Josephs erstgeborener Sohn,
und es fiel auf Machir, den erstgeborenen Sohn Manasses, den
Vater Gileads, denn er war ein Kriegsmann, und es wurden ihm
zuteil Gilead und Basan.
Auf die andern Söhne
Manasses aber nach ihren Geschlechtern fiel das Los auch, nämlich
auf die Söhne Abiësers, die Söhne Heleks, die
Söhne Asriëls,
die Söhne Sichems, die Söhne Hephers und die Söhne
Schemidas. Das sind die Nachkommen Manasses, des Sohnes Josephs,
die Männer nach ihren Geschlechtern.
Aber Zelophhad, der
Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes
Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter, und
ihre Namen sind diese: Machla, Noa, Hogla, Milka, Tirza.
Und sie traten vor den
Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die
Obersten und sprachen: Der HERR hat Mose geboten, daß er
uns solle Erbteil geben unter unsern Brüdern. Und man gab
ihnen Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters nach dem Befehl
des HERRN.
Es fielen aber auf Manasse
zehn Erbteile außer dem Lande Gilead und Basan, das
jenseits des Jordan liegt;
denn die Töchter Manasses
empfingen Erbteil unter seinen Söhnen. Das Land Gilead aber
wurde den andern Söhnen Manasses zuteil.
Und die Grenze Manasses
war von Asser an nach Michmethath, das östlich von Sichem
liegt, und reicht rechts an das Gebiet von En-Tappuach;
das Land von Tappuach wurde
dem Manasse zuteil, aber Tappuach selbst an der Grenze Manasses
wurde Ephraim zuteil.
Danach kommt sie herab zum
Bach Kana an der Südseite des Baches; diese Städte
gehören Ephraim inmitten der Städte Manasses. Die
Grenze Manasses aber geht weiter an der Nordseite des Baches und
endet am Meer;
Ephraim lag südwärts,
Manasse nordwärts, und das Meer ist die Grenze. Manasse
stößt an Asser im Norden und an Isaschar im Osten.
Es hatte aber Manasse
im Gebiet von Isaschar und Asser: Beth-Schean und seine
Ortschaften, Jibleam und seine Ortschaften und die Einwohner von
Dor und seine Ortschaften und die von Endor und seine
Ortschaften, die von Taanach und seine Ortschaften und die von
Megiddo und seine Ortschaften samt den drei Höhen.
Und der Stamm Manasse konnte
diese Städte nicht erobern, sondern die Kanaaniter
vermochten im Lande zu bleiben.
Als aber die Kinder Israel
mächtig wurden, machten sie die Kanaaniter fronpflichtig;
aber sie vertrieben sie nicht völlig.
Da redeten die
Nachkommen Josephs mit Josua und sprachen: Warum hast du mir nur
ein Los und ein Erbteil gegeben? Und ich bin doch
ein großes Volk, da mich der HERR so gesegnet hat.
Da sprach Josua zu ihnen: Weil
du ein großes Volk bist, so geh hinauf ins Waldgebirge und
rode dort für dich im Lande der Perisiter und Rephaiter,
wenn dir das Gebirge Ephraim zu eng ist.
Da sprachen die Nachkommen
Josephs: Das Gebirge wird nicht Raum genug für uns haben;
dazu gibt es eiserne Wagen bei allen Kanaanitern, die im ebenen
Land wohnen, bei denen zu Beth-Schean und seinen Ortschaften und
bei denen in der Ebene Jesreel.
Josua sprach zum Hause Joseph,
zu Ephraim und Manasse: Du bist ein großes Volk, und weil
du so stark bist, sollst du nicht nur ein Los haben,
sondern das Gebirge soll dein
sein, wo der Wald ist; dort kannst du roden, und er soll dein
sein, so weit er reicht; dann wirst du die Kanaaniter vertreiben,
obwohl sie eiserne Wagen haben, denn du wirst mächtiger sein
als sie.*
*Nach
anderer Überlieferung: denn sie sind mächtig.
Verteilung des noch übrigen Landes.
Benjamins Erbteil
Kapitel 18
Und es versammelte sich die
ganze Gemeinde der Kinder Israel in Silo und richtete dort die
Stiftshütte auf, und das Land war ihnen unterworfen.
Und es waren noch
sieben Stämme von Israel, die ihr Erbteil nicht erhalten
hatten.
Und Josua sprach zu Israel:
Wie lange seid ihr so lässig, daß ihr nicht hingeht,
das Land einzunehmen, das euch der HERR, der Gott eurer Väter,
gegeben hat?
Nehmt euch aus jedem Stamm
drei Männer, damit ich sie sende und sie sich aufmachen und
durchs Land gehen und es aufschreiben nach ihren Erbteilen und
wieder zu mir kommen.
Teilt das Land in sieben
Teile! Juda soll bleiben auf seinem Gebiet im Süden, und das
Haus Joseph soll bleiben auf seinem Gebiet im Norden.
Ihr aber, schreibt die sieben
Teile des Landes auf und tut mir's kund; dann will ich für
euch das Los werfen hier vor dem HERRN, unserm Gott.
Denn die Leviten erhalten
keinen Anteil unter euch, sondern das Priestertum des HERRN ist
ihr Erbteil. Gad aber und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben
ihr Teil bekommen jenseits des Jordan im Osten, das ihnen Mose,
der Knecht des HERRN, gegeben hat.
Da machten sich die Männer
auf und gingen hin. Und Josua gebot ihnen, als sie auszogen, das
Land aufzuschreiben, und sprach: Geht hin und durchwandert das
Land; schreibt es auf und kehrt zu mir zurück, damit ich für
euch hier das Los werfe vor dem HERRN in Silo.
So gingen die Männer hin
und durchzogen das Land und schrieben's auf in ein Buch, Stadt
für Stadt, in sieben Teilen, und kamen wieder zu Josua ins
Lager nach Silo.
Da warf Josua das Los für
sie in Silo vor dem HERRN und verteilte dort das Land unter die
Kinder Israel, einem jeden Stamm sein Teil.
Da fiel das Los des
Stammes Benjamin für seine Geschlechter, und sein
Gebiet war zwischen Juda und Joseph.
Und seine Grenze war an der
Nordseite vom Jordan an und geht hinauf auf den Hang nördlich
von Jericho und kommt aufs Gebirge westwärts und geht aus
nach der Wüste von Beth-Awen
und geht von da nach Lus –
das ist Bethel – an den Abhang südwärts von Lus
und kommt hinab nach Ataroth-Addar an den Berg, der südwärts
liegt von dem unteren Beth-Horon.
Danach neigt sie sich und
biegt in ihrem westlichen Teil nach Süden um von dem Berge
an, der südlich vor Beth-Horon liegt, und endet bei
Kirjath-Baal – das ist Kirjath-Jearim -, der Stadt der
Söhne Juda. Das ist die Seite nach Westen.
Aber auf der Seite nach Süden läuft die Grenze
von Kirjath-Jearim an und geht zuerst nach Westen und läuft
dann hin zur Quelle Menephtoach
und geht hinab an den Fuß des Berges, der vor dem
Tal des Sohnes Hinnoms liegt, an der Nordecke der Ebene Rephaim,
und geht herab durchs Tal Hinnom am Südhang der
Jebusiterstadt und kommt hinab zur Quelle Rogel
und zieht sich nordwärts und läuft hin nach
En-Schemesch und kommt hinaus zu den Steinkreisen gegenüber
der Steige von Adummim und kommt hinab zum Stein Bohans, des
Sohnes Rubens,
und geht zu dem Hang nördlich von Beth-Araba und
kommt hinab nach Beth-Araba
und geht zu dem Hang nördlich von Beth-Hogla, und ihr
Ende ist am nördlichen Ufer des Salzmeers, dort, wo der
Jordan hineinfließt. Das ist die Südgrenze.
Aber die Seite nach Osten soll der Jordan begrenzen. Das
ist das Erbteil Benjamins in seinen Grenzen ringsumher für
seine Geschlechter.
Die Städte aber des Stammes Benjamin für
seine Geschlechter sind diese: Jericho, Beth-Hogla, Emek-Keziz,
Beth-Araba, Zemarajim, Bethel,
Awwim, Para, Ophra,
Kephar-Ammoni, Ophni, Geba. Das sind zwölf Städte
mit ihren Gehöften.
Gibeon, Rama, Beeroth,
Mizpe, Kephira, Moza,
Rekem, Jirpeel, Tarala,
Zela, Eleph und die Stadt der Jebusiter – das ist
Jerusalem -, Gibea, Kirjath-Jearim; vierzehn Städte mit
ihren Gehöften. Das ist das Erbteil des Stammes Benjamin für
seine Geschlechter.
Das Erbteil der übrigen sechs Stämme
Kapitel 19
Danach fiel das zweite Los auf den Stamm Simeon für
seine Geschlechter; und ihr Erbteil war inmitten des Erbteils von
Juda.
Und es ward ihnen zum Erbteil Beerseba, Schema, Molada,
Hazar-Schual, Bala, Ezem,
Eltolad, Bethul, Horma,
Ziklag, Beth-Markaboth, Hazar-Susa,
Beth-Lebaoth, Scharuhen. Das sind dreizehn Städte mit
ihren Gehöften.
Ajin, Rimmon, Ether, Aschan. Das sind vier Städte mit
ihren Gehöften,
dazu alle Gehöfte, die um diese Städte liegen,
bis Baalath-Beer; das ist Ramath im Südland. Das ist das
Erbteil des Stammes Simeon für seine Geschlechter.
Denn das Erbteil des Stammes Simeon ist von dem Anteil des
Stammes Juda genommen. Weil der Anteil des Stammes Juda zu groß
für ihn war, darum erbte der Stamm Simeon mitten in dessen
Erbteil.
Das dritte Los fiel auf den Stamm Sebulon
für seine Geschlechter. Und die Grenze seines Erbteils war
bis Sarid
und geht hinauf westwärts nach Marala und stößt
an Dabbescheth und dann an den Bach, der gegenüber von
Jokneam fließt,
und wendet sich von Sarid gegen Sonnenaufgang bis an das
Gebiet Kisloth-Tabor und läuft hin nach Daberath und reicht
hinauf nach Japhia.
Und von da geht sie gegen Osten nach Gath-Hepher und
Eth-Kazin und läuft hin nach Rimmon, neigt sich nach Nea
und biegt um im Norden nach Hannathon und endet im Tal von
Jiphtach-El.
Dazu Kattath, Nahalal, Schimron, Jidala und Bethlehem. Das
sind zwölf Städte mit ihren Gehöften.
Das ist das Erbteil des Stammes Sebulon für seine
Geschlechter; das sind seine Städte und Gehöfte.
Das vierte Los fiel auf den Stamm Isaschar
für seine Geschlechter.
Und sein Gebiet war Jesreel, Kesulloth, Sunem,
Hapharajim, Schion, Anaharath,
Rabbith, Kischjon, Ebez,
Remeth, En-Gannim, En-Hadda, Beth-Pazzez;
und die Grenze stößt an Tabor, Schahazajim,
Beth-Schemesch, und ihr Ende ist am Jordan. Sechzehn Städte
mit ihren Gehöften.
Das ist das Erbteil des Stammes Isaschar für seine
Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.
Das fünfte Los fiel auf den Stamm Asser
für seine Geschlechter.
Und sein Gebiet war Helkath, Hali, Beten, Achschaph,
Alammelech, Amad, Mischal, und die Grenze stößt
im Westen an den Karmel und an den Fluß Libnath
und wendet sich gegen Osten nach Beth-Dagon und stößt
an Sebulon und an das Tal Jiphtach-El nordwärts, stößt
an Beth-Emek, Negiël
und läuft hin nach Kabul zur Linken,
Ebron, Rehob, Hammon, Kana bis nach Sidon, der großen
Stadt,
und wendet sich nach Rama bis zu der festen Stadt Tyrus
und wendet sich nach Hosa und endet am Meer. Dazu Machaleb,
Achsib,
Umma, Aphek, Rehob. Zweiundzwanzig Städte mit ihren
Gehöften.
Das ist das Erbteil des Stammes Asser für seine
Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.
Das sechste Los fiel auf den Stamm Naphthali
für seine Geschlechter.
Und seine Grenze war von Heleph, von der Eiche bei
Zaanannim an, dazu Adami-Nekeb und Jabneel, bis Lakkum und endet
am Jordan;
und die Grenze wendet sich westwärts nach
Asnoth-Tabor und läuft von da nach Hukkok und stößt
an Sebulon im Süden und an Asser im Westen und an den Jordan
im Osten.
Und feste Städte sind: Ziddim, Zer, Hammath, Rakkath,
Kinnereth,
Adama, Rama, Hazor,
Kedesch, Edreï, En-Hazor,
Jiron, Migdal-El, Horem, Beth-Anath, Beth-Schemesch.
Neunzehn Städte mit ihren Gehöften.
Das ist das Erbteil des Stammes Naphthali für seine
Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.
Das siebente Los fiel auf den Stamm Dan für
seine Geschlechter.
Und das Gebiet seines Erbteils war Zora, Eschtaol,
Ir-Schemesch,
Schaalabbin, Ajalon, Jithla,
Elon, Timna, Ekron,
Elteke, Gibbethon, Baalath,
Jehud, Bene-Berak, Gath-Rimmon,
Me-Jarkon, Rakkon mit dem Gebiet bei Japho.
Dem Stamm Dan aber ging sein Gebiet verloren, und er zog
hinauf und kämpfte gegen Leschem und eroberte und schlug es
mit der Schärfe des Schwerts und nahm es ein und wohnte
darin und nannte es Dan nach seines Vaters Namen.
Das ist das Erbteil des Stammes Dan für seine
Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.
Und als sie das ganze Land ausgeteilt hatten, nach
seinen Gebieten, gaben die Kinder Israel dem Josua, dem Sohn
Nuns, ein Erbteil in ihrer Mitte
und gaben ihm nach dem Befehl des HERRN die Stadt, die er
forderte, nämlich Timnath-Serach auf dem Gebirge Ephraim.
Dann baute er die Stadt auf und wohnte darin.
Das sind die Erbteile, die Eleasar, der Priester,
und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Sippen unter
den Stämmen Israels durchs Los austeilten in Silo vor dem
HERRN, vor der Tür der Stiftshütte; und sie vollendeten
so die Verteilung des Landes.
Bestimmung von Freistädten
Kapitel 20
Und der HERR redete mit Josua und sprach:
Sage den Kindern Israel: Bestimmt unter euch Freistädte,
von denen ich euch durch Mose gesagt habe.
Dahin kann ein Totschläger fliehen, der jemand aus
Versehen und ohne Vorsatz erschlägt, damit sie euch eine
Freistatt sind vor dem Bluträcher.
Und wer zu einer
dieser Städte flieht, soll draußen vor dem Stadttor
stehen bleiben und vor den Ältesten der Stadt seine Sache
vorbringen; dann sollen sie ihn zu sich in die Stadt nehmen und
ihm Raum geben, bei ihnen zu wohnen.
Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, sollen sie den
Totschläger nicht in seine Hände übergeben, weil
er ohne Vorsatz seinen Nächsten erschlagen hat und ihm
vorher nicht feind gewesen ist.
So soll er in der Stadt wohnen, bis er vor der Gemeinde
vor Gericht gestanden hat und bis der Hohepriester gestorben ist,
der zu jener Zeit im Amt sein wird. Dann darf der Totschläger
zurückkommen in seine Stadt und in sein Haus, zur Stadt, aus
der er geflohen ist.
Da weihten sie Kedesch in Galiläa auf dem Gebirge
Naphthali und Sichem auf dem Gebirge Ephraim und Kirjath-Arba –
das ist Hebron – auf dem Gebirge Juda;
und jenseits des Jordan, im Osten von Jericho, bestimmten
sie Bezer in der Wüste auf der Ebene im Gebiet des Stammes
Ruben und Ramoth in Gilead im Gebiet des Stammes Gad und Golan in
Basan im Gebiet des Stammes Manasse.
Das waren die
Städte, bestimmt für alle Kinder Israel und die
Fremdlinge, die in ihrer Mitte wohnten, daß dahin fliehen
könne, wer jemand aus Versehen erschlägt, damit er
nicht stirbt durch den Bluträcher, bis er vor der Gemeinde
gestanden hat.
Wohnstätten der Leviten
Kapitel 21
Da traten herzu die Häupter der Sippen unter den
Leviten zu dem Priester Eleasar und zu Josua, dem Sohn
Nuns, und zu den Häuptern der Sippen unter den Stämmen
Israels
und redeten mit ihnen in Silo im Lande Kanaan und
sprachen: Der HERR hat geboten durch Mose, daß man uns
Städte geben solle, um darin zu wohnen, und dazu Weideplätze
für unser Vieh.
Da gaben die Kinder Israel den Leviten von ihren Erbteilen
nach dem Befehl des HERRN diese Städte und ihre Weideplätze.
Und das Los fiel auf die Geschlechter der
Kehathiter, und es wurden unter den Leviten den Söhnen des
Priesters Aaron durchs Los zugeteilt dreizehn Städte von dem
Stamm Juda, von dem Stamm Simeon und von dem Stamm Benjamin.
Den übrigen Söhnen Kehath aber wurden durchs Los
zugeteilt zehn Städte von den Geschlechtern des Stammes
Ephraim, von dem Stamm Dan und von dem halben Stamm Manasse.
Aber den Söhnen Gerson wurden durchs Los zugeteilt
dreizehn Städte von den Geschlechtern des Stammes Isaschar,
von dem Stamm Asser und von dem Stamm Naphthali und von dem
halben Stamm Manasse in Basan.
Den Söhnen Merari wurden für ihre Geschlechter
zugeteilt zwölf Städte von dem Stamm Ruben, von dem
Stamm Gad und von dem Stamm Sebulon.
So gaben die Kinder Israel den Leviten durchs Los diese
Städte und ihre Weideplätze, wie der HERR durch Mose
geboten hatte.
Von dem Stamm Juda und von dem Stamm Simeon gaben
sie diese Städte, die sie mit Namen nannten,
den Söhnen Aaron vom Geschlecht der Kehathiter aus
den Leviten; denn das erste Los war ihnen zuteil geworden.
Sie gaben ihnen die Stadt des Arba, des Vaters Enaks, -
das ist Hebron – auf dem Gebirge Juda und ihre Weideplätze
um sie her.
Aber das Ackerland der Stadt mit ihren Gehöften gaben
sie Kaleb, dem Sohn Jephunnes, zu seinem Besitz.
Sie gaben den Söhnen des Priesters Aaron die
Freistadt für die Totschläger: Hebron und seine
Weideplätze, Libna und seine Weideplätze,
Jattir und seine Weideplätze, Eschtemoa und seine
Weideplätze,
Holon und seine Weideplätze, Debir und seine
Weideplätze,
Ajin und seine Weideplätze, Jutta und seine
Weideplätze, Beth-Schemesch und seine Weideplätze, neun
Städte von diesen zwei Stämmen.
Von dem Stamm Benjamin aber gaben sie vier Städte:
Gibeon und seine Weideplätze, Geba und seine Weideplätze,
Anathoth und seine Weideplätze, Almon und seine
Weideplätze,
so daß alle Städte der Söhne Aaron, der
Priester, waren dreizehn mit ihren Weideplätzen.
Die Geschlechter der übrigen Söhne
Kehath, die Leviten, erhielten als ihren Losanteil von dem Stamm
Ephraim vier Städte:
Sie gaben ihnen die Freistadt für die Totschläger:
Sichem und seine Weideplätze auf dem Gebirge Ephraim, ferner
Geser und seine Weideplätze,
Kibzajim und seine Weideplätze, Beth-Horon und seine
Weideplätze.
Von dem Stamm Dan vier Städte: Elteke und seine
Weideplätze, Gibbethon und seine Weideplätze,
Ajalon und seine Weideplätze, Gath-Rimmon und seine
Weideplätze.
Von dem halben Stamm Manasse zwei Städte: Taanach und
seine Weideplätze, Gath-Rimmon und seine Weideplätze,
so daß alle Städte der Geschlechter der übrigen
Söhne Kehath waren zehn mit ihren Weideplätzen.
Den Söhnen Gerson aber aus den Geschlechtern
der Leviten wurden gegeben von dem halben Stamm Manasse zwei
Städte: die Freistadt für die Totschläger: Golan
in Basan und seine Weideplätze, ferner Beth-Aschtaroth und
seine Weideplätze.
Von dem Stamm Isaschar vier Städte: Kischjon und
seine Weideplätze, Daberath und seine Weideplätze,
Jarmuth und seine Weideplätze, En-Gannim und seine
Weideplätze.
Von dem Stamm Asser vier Städte: Mischal und seine
Weideplätze, Abdon und seine Weideplätze,
Helkath und seine Weideplätze, Rehob und seine
Weideplätze.
Von dem Stamm Naphthali drei Städte: die Freistadt
für die Totschläger: Kedesch in Galiläa und seine
Weideplätze, ferner Hammoth-Dor und seine Weideplätze,
Karthan und seine Weideplätze,
so daß alle Städte des Geschlechts der
Gersoniter waren dreizehn mit ihren Weideplätzen.
Den Geschlechtern der Söhne Merari aber, den
noch übrigen Leviten, wurden gegeben von dem Stamm Sebulon
vier Städte: Jokneam und seine Weideplätze, Kartha und
seine Weideplätze,
Dimna und seine Weideplätze, Nahalal und seine
Weideplätze.
Von dem Stamm Ruben vier Städte: die Freistadt für
die Totschläger: Bezer und seine Weideplätze, ferner
Jahza und seine Weideplätze,
Kedemoth und seine Weideplätze, Mephaath und seine
Weideplätze.
Von dem Stamm Gad vier Städte: die Freistadt für
die Totschläger: Ramoth in Gilead und seine Weideplätze,
ferner Mahanajim und seine Weideplätze, Hesbon und
seine Weideplätze, Jaser und seine Weideplätze,
so daß alle Städte der Söhne Merari nach
ihren Geschlechtern, der noch übrigen Leviten, waren zwölf
nach ihrem Los.
Alle Städte der Leviten unter dem Erbe Israels
waren achtundvierzig mit ihren Weideplätzen.
Und jede von diesen Städten hatte ihren Weideplatz um
sich her, eine wie die andere.
Ruhe für das ganze Land
So hat der HERR Israel das ganze Land gegeben, das er
geschworen hatte, ihren Vätern zu geben, und sie nahmen's
ein und wohnten darin.
Und der HERR gab ihnen Ruhe ringsumher, ganz wie er ihren
Vätern geschworen hatte; und keiner ihrer Feinde widerstand
ihnen, sondern alle ihre Feinde gab er in ihre Hände.
Es war nichts dahingefallen von all dem guten Wort, das
der HERR dem Hause Israel verkündigt hatte. Es war alles
gekommen.
Josua entläßt die zweieinhalb Stämme in ihre
Heimat
Kapitel 22
Da rief Josua die Rubeniter und Gaditer und den halben
Stamm Manasse
und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gehalten, was euch
Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat, und habt gehorcht meiner
Stimme in allem, was ich euch geboten habe.
Ihr habt eure Brüder diese lange Zeit bis zum
heutigen Tag nicht verlassen und habt festgehalten an dem Gebot
des HERRN, eures Gottes.
Weil nun der HERR, euer Gott, eure Brüder zur Ruhe
gebracht hat, wie er ihnen zugesagt hat, so wendet euch nun und
zieht hin zu euren Wohnstätten in das Land eures Erbes, das
euch Mose, der Knecht des HERRN, gegeben hat jenseits des Jordan.
Achtet aber nur genau darauf, daß ihr tut nach dem
Gebot und Gesetz, das euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten
hat, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt in
allen seinen Wegen und seine Gebote haltet und ihm anhangt und
ihm dient von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
So segnete sie Josua und ließ sie gehen, und sie
gingen zu ihren Wohnstätten.
Dem einen halben Stamm Manasse hatte Mose Erbteil
gegeben in Basan, der andern Hälfte gab Josua ihr Erbteil
unter ihren Brüdern diesseits des Jordan nach Westen zu. Und
als er sie gehen ließ zu ihren Wohnstätten und sie
gesegnet hatte,
sprach er zu ihnen: Ihr kommt wieder heim mit großem
Gut zu euren Wohnstätten, mit sehr viel Vieh, Silber, Gold,
Kupfer, Eisen und Kleidern. So teilt nun die Beute eurer Feinde
mit euren Brüdern.
Errichtung eines Altars am Jordan
Da kehrten zurück die Söhne Ruben, die Söhne
Gad und der halbe Stamm Manasse und gingen von den Kindern Israel
weg aus Silo, das im Lande Kanaan liegt, damit sie ins Land
Gilead zögen zum Lande ihres Erbes, das sie nach dem Befehl
des HERRN durch Mose geerbt hatten.
Und als sie zu den Steinkreisen des Jordan kamen, die noch
im Lande Kanaan liegen, bauten die Söhne Ruben, die Söhne
Gad und der halbe Stamm Manasse dort am Jordan einen Altar, groß
und ansehnlich.
Als aber die Kinder Israel sagen hörten: Siehe, der
Stamm Ruben, der Stamm Gad und der halbe Stamm Manasse haben
einen Altar gebaut an den Grenzen des Landes Kanaan, bei den
Steinkreisen des Jordan, an der Grenze des Gebiets von Israel,
da versammelte sich die ganze Gemeinde Israel in Silo, um
gegen sie zu Felde zu ziehen.
Und Israel sandte zu ihnen ins Land Gilead den Pinhas, den
Sohn Eleasars, den Priester,
und mit ihm zehn Fürsten, aus jeder Sippe der Stämme
Israels einen, und jeder war Haupt seiner Sippe über tausend
in Israel.
Und als sie zu ihnen ins Land Gilead kamen, redeten sie
mit ihnen und sprachen:
So läßt euch sagen die ganze Gemeinde des
HERRN: Wie versündigt ihr euch an dem Gott Israels, daß
ihr euch heute abkehrt von dem HERRN und daß ihr euch einen
Altar baut und von dem HERRN abfallt?
Ist's nicht genug mit der Schuld von Peor, von der wir bis
zum heutigen Tag noch nicht gereinigt sind, und um derentwillen
eine Plage unter die Gemeinde des HERRN kam?
Und ihr wendet euch heute von dem HERRN weg. Dann wird es
geschehen: heute lehnt ihr euch auf gegen den HERRN, und morgen
wird er über die ganze Gemeinde Israel zürnen.
Haltet ihr das Land eures Erbes für unrein, so kommt
herüber ins Land, das dem HERRN gehört, wo die Wohnung
des HERRN steht, und empfangt Erbteil unter uns; aber lehnt euch
nicht auf gegen den HERRN und gegen uns, daß ihr euch einen
Altar baut außer dem Altar des HERRN, unseres Gottes.
Versündigte sich nicht Achan, der Sohn Serachs, am
Gebannten, und kam nicht der Zorn über die ganze Gemeinde
Israel, obgleich er nur ein einzelner Mann war? Ging er nicht
zugrunde wegen seiner Missetat?
Da antworteten die Söhne Ruben und die Söhne
Gad und der halbe Stamm Manasse und sagten zu den Obersten über
tausend in Israel:
Der starke Gott, der HERR, der starke Gott, der HERR, weiß
es; so wisse es auch Israel: fallen wir ab oder lehnen wir uns
auf gegen den HERRN, so helfe er uns heute nicht!
Und wenn wir darum den Altar gebaut haben, daß wir
uns von dem HERRN abwenden wollten, um Brandopfer oder Speisopfer
darauf zu opfern oder Dankopfer darauf darzubringen, so suche es
der HERR heim!
Haben wir es nicht vielmehr aus Sorge darum getan, daß
wir dachten: Künftig könnten eure Söhne zu unsern
Söhnen sagen: Was geht euch der HERR, der Gott Israels, an?
Der HERR hat den Jordan zur Grenze gesetzt zwischen uns
und euch, ihr Söhne Ruben und Gad, ihr habt kein Teil am
HERRN. Damit würden eure Nachkommen unsere Nachkommen von
der Furcht des HERRN abwenden.
Darum sprachen wir: Laßt uns einen Altar bauen,
nicht zum Brandopfer noch zum Schlachtopfer,
sondern damit er ein Zeuge sei zwischen uns und euch und
unsern Nachkommen, daß wir dem HERRN Dienst tun wollen vor
ihm mit unsern Brandopfern, Dankopfern und Schlachtopfern, und
eure Söhne künftig nicht sagen dürfen zu unsern
Söhnen: Ihr habt kein Teil an dem HERRN.
Und wir sagten uns: Wenn sie künftig zu uns oder zu
unsern Nachkommen so reden würden, so könnten wir
sagen: Seht, wie der Altar des HERRN gebaut ist, den unsere Väter
gemacht haben, nicht zum Brandopfer noch zum Schlachtopfer,
sondern zum Zeugen zwischen uns und euch.
Das sei ferne von uns, daß wir uns auflehnen gegen
den HERRN und uns heute von ihm abwenden und einen Altar bauen
zum Brandopfer und zum Speisopfer und zum Schlachtopfer außer
dem Altar des HERRN, unseres Gottes, der vor seiner Wohnung
steht.
Als aber Pinhas, der Priester, und die Fürsten
der Gemeinde, die Obersten über tausend in Israel, die bei
ihm waren, diese Worte hörten, die die Söhne Ruben, Gad
und Manasse sagten, gefielen sie ihnen gut.
Und Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, sprach zu den
Söhnen Ruben, Gad und Manasse: Heute erkennen wir, daß
der HERR unter uns ist, weil ihr euch nicht an dem HERRN
versündigt habt mit dieser Tat. Nun habt ihr die Kinder
Israel errettet aus der Hand des HERRN.
Da kehrten Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, und
die Obersten aus dem Land Gilead von den Söhnen Ruben und
Gad ins Land Kanaan zu den Kindern Israel zurück und
sagten's ihnen an.
Das gefiel den Kindern Israel gut, und sie lobten Gott und
sagten, daß sie nicht mehr gegen sie zu Felde ziehen
wollten, um das Land zu verderben, darin die Söhne Ruben und
Gad wohnten.
Und die Söhne Ruben und Gad benannten den Altar*;
denn «Zeuge ist
er zwischen uns, daß der HERR Gott ist».
*In
einer anderen Überlieferung ist der Name «Altar des
Zeugnisses» erhalten.
Josuas letzte Vermahnung
Kapitel 23
Und nach langer Zeit, als der HERR Israel Ruhe gegeben
hatte vor allen seinen Feinden ringsumher und Josua nun alt und
hochbetagt war,
berief er ganz Israel, seine Ältesten, Häupter,
Richter und Amtleute und sprach zu ihnen: Ich bin alt und
hochbetagt,
und ihr habt alles gesehen, was der HERR, euer Gott, getan
hat an allen diesen Völkern vor euch her; denn der HERR,
euer Gott, hat selber für euch gestritten.
Seht, ich hab euch diese Völker, die noch übrig
waren, durchs Los zugeteilt, einem jeden Stamm sein Erbteil, alle
Völker, die ich ausgerottet habe vom Jordan an bis zum
großen Meer, wo die Sonne untergeht.
Und der HERR, euer Gott, wird sie vor euch ausstoßen
und vor euch vertreiben, und ihr werdet ihr Land einnehmen, wie
euch der HERR, euer Gott, zugesagt hat.
So haltet nun ganz fest daran, daß ihr alles tut,
was geschrieben steht im Gesetzbuch des Mose, und nicht davon
weicht, weder zur Rechten noch zur Linken,
damit ihr euch nicht mengt unter diese Völker, die
noch übrig sind bei euch, und nicht anruft und schwört
bei dem Namen ihrer Götter noch ihnen dient noch sie
anbetet,
sondern dem HERRN, eurem Gott, anhangt, wie ihr bis auf
diesen Tag getan habt.
Der HERR hat vor euch große und mächtige Völker
vertrieben, und niemand hat euch widerstanden bis auf diesen Tag.
Einer von euch jagt tausend; denn der HERR, euer Gott,
streitet für euch, wie er euch zugesagt hat.
Darum achtet ernstlich darauf um euer selbst willen, daß
ihr den HERRN, euren Gott, liebhabt.
Denn wenn ihr euch abwendet und diesen Völkern, die
noch übrig sind, anhangt und euch mit ihnen verheiratet, daß
ihr zu ihnen eingeht und sie zu euch,
so wißt, daß der HERR, euer Gott, nicht mehr
alle diese Völker vor euch vertreiben wird, sondern sie
werden euch zum Fallstrick und Netz werden und zur Geißel
für euren Rücken und zum Stachel in euren Augen, bis
ihr ausgerottet seid aus dem guten Land, das euch der HERR, euer
Gott, gegeben hat.
Siehe, ich gehe heute dahin wie alle Welt; und ihr
sollt wissen von ganzem Herzen und von ganzer Seele, daß
nichts dahingefallen ist von all den guten Worten, die der HERR,
euer Gott, euch verkündigt hat. Es ist alles gekommen und
nichts dahingefallen.
Wie nun all das gute Wort gekommen ist, das der HERR, euer
Gott, euch verkündigt hat, so wird der HERR auch über
euch kommen lassen all das böse Wort, bis er euch vertilgt
hat aus diesem guten Lande, das euch der HERR, euer Gott, gegeben
hat.
Wenn ihr übertretet den Bund des HERRN, eures Gottes,
den er euch geboten hat, und hingeht und andern Göttern
dient und sie anbetet, so wird der Zorn des HERRN über euch
entbrennen, und ihr werdet bald ausgerottet sein aus dem guten
Land, das er euch gegeben hat.
Josuas Landtag zu Sichem
Kapitel 24
Josua versammelte alle Stämme Israels nach Sichem und
berief die Ältesten von Israel, seine Obersten, Richter und
Amtleute. Und als sie vor Gott getreten waren,
sprach er zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott
Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des
Euphratstroms, Tharah, Abrahams und Nahors Vater, und dienten
andern Göttern.
Da nahm ich euren Vater Abraham von jenseits des Stroms
und ließ ihn umherziehen im ganzen Land Kanaan und mehrte
sein Geschlecht und gab ihm Isaak.
Und Isaak gab ich Jakob und Esau und gab Esau das Gebirge
Seïr zum Besitz. Jakob aber und seine Söhne zogen hinab
nach Ägypten.
Da sandte ich Mose und Aaron und plagte Ägypten, wie
ich unter ihnen getan habe.
Danach führte ich euch und eure Väter aus
Ägypten. Und als ihr ans Meer kamt und die Ägypter
euren Vätern nachjagten mit Wagen und Gespannen ans
Schilfmeer,
da schrien sie zum HERRN. Der setzte eine Finsternis
zwischen euch und die Ägypter und ließ das Meer über
sie kommen, und es bedeckte sie. Eure Augen haben gesehen, was
ich in Ägypten getan habe. Und ihr habt gewohnt in der Wüste
eine lange Zeit.
Und ich habe euch gebracht in das Land der Amoriter, die
jenseits des Jordan wohnten. Und als sie gegen euch kämpften,
gab ich sie in eure Hände, so daß ihr ihr Land
einnahmt, und vertilgte sie vor euch her.
Da machte sich auf Balak, der Sohn Zippors, der König
der Moabiter, und kämpfte mit Israel und sandte hin und ließ
rufen Bileam, den Sohn Beors, um euch zu verfluchen.
Aber ich wollte ihn nicht hören, sondern er mußte
euch segnen, und ich errettete euch aus seinen Händen.
Und als ihr über den Jordan gingt und nach Jericho
kamt, kämpften gegen euch die Bürger von Jericho, die
Amoriter, Perisiter, Kanaaniter, Hethiter, Girgasiter, Hewiter
und Jebusiter; aber ich gab sie in eure Hände.
Und ich sandte Angst und Schrecken vor euch her; die
trieben sie vor euch weg, die beiden Könige der Amoriter,
und nicht dein Schwert noch dein Bogen.
Und ich habe euch ein Land gegeben, um das ihr euch nicht
gemüht habt, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, um
darin zu wohnen, und ihr eßt von Weinbergen und Ölbäumen,
die ihr nicht gepflanzt habt.
So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und
rechtschaffen und laßt fahren die Götter, denen eure
Väter gedient haben jenseits des Euphratstroms und in
Ägypten, und dient dem HERRN.
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so
wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern,
denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den
Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber
und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne
von uns, daß wir den HERRN verlassen und andern Göttern
dienen!
Denn der HERR, unser Gott, hat uns und unsere Väter
aus Ägyptenland geführt, aus der Knechtschaft, und hat
vor unsern Augen diese großen Zeichen getan und uns behütet
auf dem ganzen Wege, den wir gezogen sind, und unter allen
Völkern, durch die wir gegangen sind,
und hat ausgestoßen vor uns her alle Völker und
die Amoriter, die im Lande wohnten. Darum wollen wir auch dem
HERRN dienen; denn er ist unser Gott.
Josua sprach zum Volk: Ihr könnt dem HERRN
nicht dienen; denn er ist ein heiliger Gott, ein eifernder Gott,
der eure Übertretungen und Sünden nicht vergeben wird.
Wenn ihr den HERRN verlaßt und fremden Göttern
dient, so wird er sich abwenden und euch plagen und euch
ausrotten, nachdem er euch Gutes getan hatte.
Das Volk aber sprach zu Josua: Nein, sondern wir wollen
dem HERRN dienen.
Da sprach Josua zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen
euch selbst, daß ihr euch den HERRN erwählt habt, um
ihm zu dienen. Und sie sprachen: Ja! -
So tut nun von euch die fremden Götter, die unter
euch sind, und neigt euer Herz zu dem HERRN, dem Gott Israels.
Und das Volk sprach zu Josua: Wir wollen dem HERRN, unserm
Gott, dienen und seiner Stimme gehorchen.
So schloß Josua an diesem Tag einen Bund für
das Volk und legte ihnen Gesetze und Rechte vor in Sichem.
Und Josua schrieb dies alles ins Buch des Gesetzes Gottes
und nahm einen großen Stein und richtete ihn dort auf unter
einer Eiche, die bei dem Heiligtum des HERRN war,
und sprach zum ganzen Volk: Siehe, dieser Stein soll Zeuge
sein unter uns, denn er hat gehört alle Worte des HERRN, die
er mit uns geredet hat, und soll ein Zeuge unter euch sein, daß
ihr euren Gott nicht verleugnet.
So entließ Josua das Volk, einen jeden in sein
Erbteil.
Josuas und Eleasars Tod.
Bestattung der Gebeine Josephs
Und es begab sich nach diesen Geschichten, daß
Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des HERRN, starb, als er
hundertundzehn Jahre alt war.
Und man begrub ihn in dem Gebiet seines Erbteils in
Timnath-Serach, das auf dem Gebirge Ephraim liegt, nördlich
vom Berge Gaasch.
Und Israel diente dem HERRN, solange Josua lebte und die
Ältesten, die noch lange Zeit nach Josua lebten und alle
Werke des HERRN kannten, die er an Israel getan hatte.
Die Gebeine Josephs, die die Kinder Israel aus
Ägypten gebracht hatten, begruben sie zu Sichem auf dem
Stück Feld, das Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters
von Sichem, für hundert Goldstücke gekauft hatte und
das das Erbteil der Söhne Joseph ward.
Auch Eleasar, der Sohn Aarons, starb, und sie begruben ihn
in Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinhas, die ihm gegeben war auf
dem Gebirge Ephraim.
DAS
BUCH DER RICHTER
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