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DAS BUCH JOSUA

Kapitel 13 - 24





Die Verteilung des Landes wird angeordnet

Kapitel 13

  1. Als nun Josua alt war und hochbetagt, sprach der HERR zu ihm: Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt noch sehr viel einzunehmen,

  2. nämlich alle Gebiete der Philister und ganz Geschur,

  3. vom Schihor an, der vor Ägypten fließt, bis zum Gebiet Ekrons nach Norden, das den Kanaanitern zugerechnet wird, fünf Fürsten der Philister, nämlich von Gaza, Asdod, Askalon, Gath und Ekron, und dazu die Awwiter

  4. im Süden; das ganze Land der Kanaaniter und Meara, das den Sidoniern gehört, bis Aphek, bis an die Grenze der Amoriter;

  5. dazu das Land der Gebaliter und der ganze Libanon gegen Sonnenaufgang, von Baal-Gad am Fuße des Gebirges Hermon bis dorthin, wo es nach Hamath geht.

  6. Alle, die auf dem Gebirge wohnen, vom Libanon an bis nach Misrephoth-Majim, alle Sidonier: Ich will sie vertreiben vor den Kindern Israel; wirf nur das Los darum, um sie auszuteilen unter Israel, wie ich dir geboten habe.

  7. So teile nun dies Land zum Besitz unter die neun Stämme und unter den halben Stamm Manasse.

  8. Denn die Rubeniter und Gaditer haben mit dem andern halben Stamm Manasse ihr Erbteil empfangen, das ihnen Mose gab jenseits des Jordan im Osten, wie es ihnen Mose, der Knecht des HERRN, gegeben hatte

  9. von Aroër an, das am Ufer des Arnonflusses liegt, und von der Stadt mitten im Tal und die ganze Ebene von Medeba bis Dibon

  10. und alle Städte Sihons, des Königs der Amoriter, der in Hesbon herrschte, bis an die Grenze der Ammoniter,

  11. dazu Gilead und das Gebiet von Geschur und Maacha und das ganze Gebirge Hermon und ganz Basan bis Salcha,

  12. das ganze Reich Ogs von Basan, der in Aschtaroth und Edreï herrschte und der noch übriggeblieben war von den Riesen. Mose aber hatte sie geschlagen und vertrieben.

  13. Die Kinder Israel vertrieben aber die von Geschur und von Maacha nicht, sondern es wohnten beide, Geschur und Maacha, mitten unter Israel bis auf diesen Tag.

  14. Aber dem Stamm der Leviten gab er kein Erbteil; denn die Feueropfer des HERRN, des Gottes Israels, gehören ihnen; er selbst ist ihr Erbteil, wie er ihnen zugesagt hat.

Die Verteilung im Ostjordanland

  1. So gab Mose dem Stamm der Söhne Ruben für ihre Geschlechter

  2. als ihr Gebiet: das Land von Aroër an, das am Ufer des Arnonflusses liegt, und die Stadt mitten im Tal mit allem ebenen Felde bis Medeba;

  3. Hesbon und alle seine Städte, die im ebenen Felde liegen, Dibon, Bamoth-Baal und Beth-Baal-Meon,

  4. Jahza, Kedemoth, Mephaath,

  5. Kirjathajim, Sibma, Zereth-Schahar auf dem Berge in der Talebene,

  6. Beth-Peor, die Abhänge am Pisga und Beth-Jeschimoth

  7. und alle Städte der Ebene und das ganze Reich Sihons, des Königs der Amoriter, der in Hesbon herrschte und den Mose schlug samt den Fürsten Midians – Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba -, den Gewaltigen des Königs Sihon, die im Lande wohnten.

  8. Dazu töteten die Kinder Israel Bileam, den Sohn Beors, den Wahrsager, mit dem Schwert außer den schon von ihnen Erschlagenen.

  9. Und die Grenze der Söhne Ruben war der Jordan. Das ist das Erbteil der Söhne Ruben für ihre Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.

  10. Dem Stamm der Söhne Gad für ihre Geschlechter gab Mose

  11. als ihr Gebiet: Jaser und alle Städte in Gilead und das halbe Land der Ammoniter bis Aroër, das östlich von Rabba liegt,

  12. und von Hesbon bis Ramath-Mizpe und Betonim und von Mahanajim bis zum Gebiet von Lo-Dabar,

  13. im Tal aber Beth-Haram, Beth-Nimra, Sukkoth und Zaphon, was übrig war von dem Reich Sihons, des Königs von Hesbon, den Jordan und sein Gebiet bis ans Ende des Sees Kinnereth, jenseits des Jordan im Osten.

  14. Das ist das Erbteil der Söhne Gad für ihre Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.

  15. Dem halben Stamm der Söhne Manasse für ihre Geschlechter gab Mose

  16. als ihr Gebiet: ganz Basan, von Mahanajim an, das ganze Reich Ogs, des Königs von Basan, und alle Dörfer Jaïrs, die in Basan liegen, nämlich sechzig Städte.

  17. Und das halbe Gilead, Aschtaroth, Edreï, die Königsstädte Ogs von Basan, gab er den Söhnen Machirs, des Sohnes Manasses, - nämlich der Hälfte der Söhne Machir – für ihre Geschlechter.

  18. Das sind die Gebiete, die Mose ausgeteilt hat in dem Jordantal der Moabiter, jenseits des Jordan östlich von Jericho.

  19. Aber dem Stamm Levi gab Mose kein Erbteil; denn der HERR, der Gott Israels, ist selbst ihr Erbteil, wie er ihnen zugesagt hat.

Beginn der Verteilung des Westjordanlandes

Kapitel 14

  1. Dies aber sind die Gebiete, die die Kinder Israel als Erbteil erhielten im Lande Kanaan, die unter sie ausgeteilt haben der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Sippen unter den Stämmen Israels.

  2. Sie teilten diese Gebiete durchs Los unter sie, wie der HERR durch Mose geboten hatte, sie den neuneinhalb Stämmen zu geben.

  3. Denn den zweieinhalb Stämmen hatte Mose Erbteil gegeben jenseits des Jordan; den Leviten aber hatte er kein Erbteil unter ihnen gegeben.

  4. Denn die Söhne Joseph bestanden aus zwei Stämmen, Manasse und Ephraim. Den Leviten aber gab man keinen Anteil am Lande, sondern Städte zum wohnen samt Weideplätzen für ihr Vieh, das sie besaßen.

  5. Wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel und verteilten das Land.

Kalebs Erbteil

  1. Da traten herzu die von Juda zu Josua in Gilgal; und Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, sprach zu ihm: Du weißt, was der HERR zu Mose, dem Mann Gottes, sagte meinet- und deinetwegen in Kadesch-Barnea.

  2. Ich war vierzig Jahre alt, als mich Mose, der Knecht des HERRN, aussandte von Kadesch-Barnea, um das Land zu erkunden, und ich ihm Bericht gab nach bestem Wissen.

  3. Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren, machten dem Volk das Herz verzagt; ich aber folgte dem HERRN, meinem Gott, treulich.

  4. Da schwor Mose an jenem Tage und sprach: Das Land, das dein Fuß betreten hat, soll dein und deiner Nachkommen Erbteil sein für immer, weil du dem HERRN, meinem Gott, treulich gefolgt bist.

  5. Und nun siehe, der HERR hat mich am Leben gelassen, wie er mir zugesagt hat. Es sind nun fünfundvierzig Jahre her, daß der HERR dies zu Mose sagte, als Israel in der Wüste umherzog. Und nun siehe, ich bin heute fünfundachtzig Jahre alt

  6. und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, da mich Mose aussandte. Wie meine Kraft damals war, so ist sie noch jetzt, zu kämpfen und aus- und einzuziehen.

  7. So gib mir nun dies Gebirge, von dem der HERR geredet hat an jenem Tage; denn du hast's gehört am selben Tage, daß dort die Enakiter wohnen und große und feste Städte sind. Vielleicht wird der HERR mit mir sein, damit ich sie vertreibe, wie der HERR zugesagt hat.

  8. Da segnete ihn Josua und gab Kaleb, dem Sohn Jephunnes, Hebron zum Erbteil.

  9. Daher wurde Hebron das Erbteil Kalebs, des Sohnes Jephunnes, des Kenisiters, bis auf diesen Tag, weil er dem HERRN, dem Gott Israels, treulich gefolgt war.

  10. Aber Hebron hieß vorzeiten Stadt des Arba, der der größte Mensch war unter den Enakitern.

    Und das Land war zur Ruhe gekommen vom Kriege.

Grenzen des Stammes Juda

Kapitel 15

  1. Das Los des Stammes Juda für seine Geschlechter lag gegen die Grenze Edoms hin, nach der Wüste Zin zu im äußersten Süden.

  2. Seine Südgrenze ging vom Ende des Salzmeeres, von seiner südlichen Spitze,

  3. und geht dann südwärts vom Skorpionensteig und geht weiter nach Zin und führt hinauf südlich von Kadesch-Barnea bis hinüber nach Hezron und führt hinauf nach Addar und biegt um nach Karka

  4. und berührt Azmon und läuft aus am Bach Ägyptens, so daß das Ende der Grenze das Meer wird. Das sei eure Grenze nach Süden.

  5. Die Ostgrenze ist das Salzmeer bis dort, wo der Jordan hineinfließt. Die Nordgrenze beginnt am Meer dort, wo der Jordan hineinfließt,

  6. und führt hinauf nach Beth-Hogla und zieht sich hin nördlich von Beth-Araba und kommt herauf zum Stein Bohans, des Sohnes Rubens,

  7. und führt hinauf nach Debir vom Tal Achor und wendet sich nordwärts nach Gilgal, gegenüber der Steige von Adummim, die südlich vom Bachtal liegt. Danach geht sie zu dem Wasser von En-Schemesch und läuft aus zur Quelle Rogel.

  8. Danach führt sie hinauf zum Tal des Sohnes Hinnoms südlich des Berghangs der Jebusiter – das ist Jerusalem – und kommt hinauf auf den Gipfel des Berges, der westlich vor dem Tal Hinnom liegt und an der Nordecke der Ebene Rephaim.

  9. Danach kommt sie von dem Berggipfel zur Quelle Menephtoach und läuft aus zu den Städten des Gebirges Ephron und neigt sich nach Baala – das ist Kirjath-Jearim -

  10. und biegt um von Baala nach Westen zum Gebirge Seïr und geht an der Nordseite des Gebirges Jearim – das ist Kesalon – und kommt herab nach Beth-Schemesch und geht durch Timna

  11. und kommt heraus am Nordhang des Berges Ekron und zieht sich nach Schikkaron und geht hinüber zum Berge von Baala und kommt heraus bei Jabneel, so daß ihr Ende das Meer ist.

  12. Die Westgrenze aber ist das große Meer und sein Gestade. Das ist die Grenze von Juda ringsumher für seine Geschlechter.

Kaleb erhält Hebron.

Othniël erobert Debir

  1. Kaleb aber, dem Sohn Jephunnes, wurde sein Teil gegeben mitten unter Juda, wie der HERR dem Josua befahl, nämlich die Stadt des Arba, des Vaters Enaks, das ist Hebron.

  2. Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Enaks: Scheschai, Ahiman und Talmai, die Nachkommen Enaks,

  3. und zog von dort hinauf gegen die Einwohner von Debir. Debir aber hieß vorzeiten Kirjath-Sepher.

  4. Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und erobert, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.

  5. Da eroberte es Othniël, der Sohn des Kenas, des Bruders Kalebs. Und Kaleb gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau.

  6. Und es begab sich, als sie zu ihm kam, beredete er sie, einen Acker zu fordern von ihrem Vater. Und sie stieg vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was willst du?

  7. Sie sprach: Gib mir eine Segensgabe; denn du hast mich nach dem dürren Südland gegeben; gib mir auch Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen und die unteren Quellen.

Die Städte des Stammes Juda

  1. Dies ist das Erbteil des Stammes Juda für seine Geschlechter.

  2. Und die Städte des Stammes Juda nach der Grenze von Edom zu, im Südland, waren diese: Kabzeel, Eder, Jagur,

  3. Kina, Dimona, Adada,

  4. Kedesch, Hazor, Jithnan,

  5. Siph, Telem, Bealoth,

  6. Hazor-Hadatta, Kerijoth-Hezron – das ist Hazor -,

  7. Amam, Schema, Molada,

  8. Hazar-Gadda, Heschmon, Beth-Pelet,

  9. Hazar-Schual, Beerseba und seine Ortschaften,

  10. Baala, Ijjim, Ezem,

  11. Eltolad, Kesil, Horma,

  12. Ziklag, Madmanna, Sansanna,

  13. Lebaoth, Schilhim, Ajin, Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

  14. Im Hügelland aber waren Eschtaol, Zora, Aschna,

  15. Sanoach, En-Gannim, Tappuach, Enam,

  16. Jarmuth, Adullam, Socho, Aseka,

  17. Schaarajim, Adithajim, Gedera und Gederothajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren Gehöften.

  18. Zenan, Hadascha, Migdal-Gad,

  19. Dilan, Mizpe, Joktheel,

  20. Lachisch, Bozkath, Eglon,

  21. Kabbon, Lachmas, Kithlisch,

  22. Gederoth, Beth-Dagon, Naama, Makkeda. Das sind sechzehn Städte mit ihren Gehöften.

  23. Libna, Ether, Aschan,

  24. Jiphtach, Aschna, Nezib,

  25. Kegila, Achsip, Marescha. Das sind neun Städte mit ihren Gehöften.

  26. Ekron mit seinen Ortschaften und Gehöften.

  27. Von Ekron nach dem Meere zu alles, was nach der Seite von Asdod und seinen Gehöften liegt:

  28. Asdod mit seinen Ortschaften und Gehöften, Gaza mit seinen Ortschaften und Gehöften bis an den Bach Ägyptens, und die Grenze ist das große Meer und seine Gestade.

  29. Auf dem Gebirge aber waren Schamir, Jattir, Socho,

  30. Danna, Kirjath-Sanna – das ist Debir -,

  31. Anab, Eschtemo, Anim,

  32. Goschen, Holon, Gilo. Das sind elf Städte mit ihren Gehöften.

  33. Arab, Duma, Eschan,

  34. Janum, Beth-Tappuach, Apheka,

  35. Humta, Kirjath-Arba – das ist Hebron -, Zior. Das sind neun Städte mit ihren Gehöften.

  36. Maon, Karmel, Siph, Jutta,

  37. Jesreel, Jokdeam, Sanoach,

  38. Kain, Gibea, Timna. Das sind zehn Städte mit ihren Gehöften.

  39. Halhul, Beth-Zur, Gedor,

  40. Maarath, Beth-Anoth, Eltekon. Das sind sechs Städte mit ihren Gehöften.

    Thekoa, Ephratha – das ist Bethlehem -, Peor, Etam, Kolon, Tatam, Sores, Kerem, Gallim, Beth-Ther, Manocho. Das sind elf Städte mit ihren Gehöften.*

    *stammt aus anderer Überlieferung.

  41. Kirjath-Baal – das ist Kirjath-Jearim –, Rabba; zwei Städte mit ihren Gehöften.

  42. In der Wüste aber waren Beth-Araba, Middin, Sechacha,

  43. Nibschan und die Salzstadt und En-Gedi. Das sind sechs Städte mit ihren Gehöften.

  44. Die Jebusiter aber wohnten in Jerusalem, und Juda konnte sie nicht vertreiben. So blieben die Jebusiter mit denen von Juda in Jerusalem wohnen bis auf diesen Tag.

Erbteil der Josephstämme

Kapitel 16

  1. Das Los des Stammes Joseph nahm seinen Anfang am Jordan bei Jericho, an den Wassern von Jericho im Osten. Von Jericho an geht die Grenze durch die Wüste auf das Gebirge nach Bethel

  2. und kommt von Bethel heraus nach Lus und geht durch zum Gebiet der Arkiter nach Ataroth

  3. und zieht sich hernieder westwärts zu dem Gebiet der Japhletiter bis an das Gebiet des unteren Beth-Horon und bis nach Geser, und ihr Ende ist am Meer.

  4. Und die Söhne Josephs, Manasse und Ephraim, erhielten ihr Erbteil.

  5. Das Gebiet des Stammes Ephraim für seine Geschlechter: Die Grenze seines Erbteils ostwärts war Ataroth-Addar bis zum oberen Beth-Horon

  6. und läuft aus bis zum Meer; bei Michmethath, das im Norden liegt, biegt sie um ostwärts nach Taanath-Silo und geht da hindurch östlich von Janoha

  7. und kommt herab von Janoha nach Ataroth und Naara und stößt an Jericho und läuft aus am Jordan.

  8. Von Tappuach geht die Grenze westwärts zum Bach Kana, und ihr Ende ist am Meer. Das ist das Erbteil des Stammes Ephraim für seine Geschlechter;

  9. dazu alle Städte mit ihren Gehöften, die für Ephraim ausgesondert waren mitten unter dem Erbteil des Stammes Manasse.

  10. Und sie vertrieben die Kanaaniter nicht, die in Geser wohnten. So blieben die Kanaaniter mitten unter Ephraim bis auf diesen Tag und wurden fronpflichtig.

Kapitel 17

  1. Und das Los fiel für den Stamm Manasse, denn er ist Josephs erstgeborener Sohn, und es fiel auf Machir, den erstgeborenen Sohn Manasses, den Vater Gileads, denn er war ein Kriegsmann, und es wurden ihm zuteil Gilead und Basan.

  2. Auf die andern Söhne Manasses aber nach ihren Geschlechtern fiel das Los auch, nämlich auf die Söhne Abiësers, die Söhne Heleks, die Söhne Asriëls, die Söhne Sichems, die Söhne Hephers und die Söhne Schemidas. Das sind die Nachkommen Manasses, des Sohnes Josephs, die Männer nach ihren Geschlechtern.

  3. Aber Zelophhad, der Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter, und ihre Namen sind diese: Machla, Noa, Hogla, Milka, Tirza.

  4. Und sie traten vor den Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Obersten und sprachen: Der HERR hat Mose geboten, daß er uns solle Erbteil geben unter unsern Brüdern. Und man gab ihnen Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters nach dem Befehl des HERRN.

  5. Es fielen aber auf Manasse zehn Erbteile außer dem Lande Gilead und Basan, das jenseits des Jordan liegt;

  6. denn die Töchter Manasses empfingen Erbteil unter seinen Söhnen. Das Land Gilead aber wurde den andern Söhnen Manasses zuteil.

  7. Und die Grenze Manasses war von Asser an nach Michmethath, das östlich von Sichem liegt, und reicht rechts an das Gebiet von En-Tappuach;

  8. das Land von Tappuach wurde dem Manasse zuteil, aber Tappuach selbst an der Grenze Manasses wurde Ephraim zuteil.

  9. Danach kommt sie herab zum Bach Kana an der Südseite des Baches; diese Städte gehören Ephraim inmitten der Städte Manasses. Die Grenze Manasses aber geht weiter an der Nordseite des Baches und endet am Meer;

  10. Ephraim lag südwärts, Manasse nordwärts, und das Meer ist die Grenze. Manasse stößt an Asser im Norden und an Isaschar im Osten.

  11. Es hatte aber Manasse im Gebiet von Isaschar und Asser: Beth-Schean und seine Ortschaften, Jibleam und seine Ortschaften und die Einwohner von Dor und seine Ortschaften und die von Endor und seine Ortschaften, die von Taanach und seine Ortschaften und die von Megiddo und seine Ortschaften samt den drei Höhen.

  12. Und der Stamm Manasse konnte diese Städte nicht erobern, sondern die Kanaaniter vermochten im Lande zu bleiben.

  13. Als aber die Kinder Israel mächtig wurden, machten sie die Kanaaniter fronpflichtig; aber sie vertrieben sie nicht völlig.

  14. Da redeten die Nachkommen Josephs mit Josua und sprachen: Warum hast du mir nur ein Los und ein Erbteil gegeben? Und ich bin doch ein großes Volk, da mich der HERR so gesegnet hat.

  15. Da sprach Josua zu ihnen: Weil du ein großes Volk bist, so geh hinauf ins Waldgebirge und rode dort für dich im Lande der Perisiter und Rephaiter, wenn dir das Gebirge Ephraim zu eng ist.

  16. Da sprachen die Nachkommen Josephs: Das Gebirge wird nicht Raum genug für uns haben; dazu gibt es eiserne Wagen bei allen Kanaanitern, die im ebenen Land wohnen, bei denen zu Beth-Schean und seinen Ortschaften und bei denen in der Ebene Jesreel.

  17. Josua sprach zum Hause Joseph, zu Ephraim und Manasse: Du bist ein großes Volk, und weil du so stark bist, sollst du nicht nur ein Los haben,

  18. sondern das Gebirge soll dein sein, wo der Wald ist; dort kannst du roden, und er soll dein sein, so weit er reicht; dann wirst du die Kanaaniter vertreiben, obwohl sie eiserne Wagen haben, denn du wirst mächtiger sein als sie.*

    *Nach anderer Überlieferung: denn sie sind mächtig.

Verteilung des noch übrigen Landes.

Benjamins Erbteil

Kapitel 18

  1. Und es versammelte sich die ganze Gemeinde der Kinder Israel in Silo und richtete dort die Stiftshütte auf, und das Land war ihnen unterworfen.

  2. Und es waren noch sieben Stämme von Israel, die ihr Erbteil nicht erhalten hatten.

  3. Und Josua sprach zu Israel: Wie lange seid ihr so lässig, daß ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gegeben hat?

  4. Nehmt euch aus jedem Stamm drei Männer, damit ich sie sende und sie sich aufmachen und durchs Land gehen und es aufschreiben nach ihren Erbteilen und wieder zu mir kommen.

  5. Teilt das Land in sieben Teile! Juda soll bleiben auf seinem Gebiet im Süden, und das Haus Joseph soll bleiben auf seinem Gebiet im Norden.

  6. Ihr aber, schreibt die sieben Teile des Landes auf und tut mir's kund; dann will ich für euch das Los werfen hier vor dem HERRN, unserm Gott.

  7. Denn die Leviten erhalten keinen Anteil unter euch, sondern das Priestertum des HERRN ist ihr Erbteil. Gad aber und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihr Teil bekommen jenseits des Jordan im Osten, das ihnen Mose, der Knecht des HERRN, gegeben hat.

  8. Da machten sich die Männer auf und gingen hin. Und Josua gebot ihnen, als sie auszogen, das Land aufzuschreiben, und sprach: Geht hin und durchwandert das Land; schreibt es auf und kehrt zu mir zurück, damit ich für euch hier das Los werfe vor dem HERRN in Silo.

  9. So gingen die Männer hin und durchzogen das Land und schrieben's auf in ein Buch, Stadt für Stadt, in sieben Teilen, und kamen wieder zu Josua ins Lager nach Silo.

  10. Da warf Josua das Los für sie in Silo vor dem HERRN und verteilte dort das Land unter die Kinder Israel, einem jeden Stamm sein Teil.

  11. Da fiel das Los des Stammes Benjamin für seine Geschlechter, und sein Gebiet war zwischen Juda und Joseph.

  12. Und seine Grenze war an der Nordseite vom Jordan an und geht hinauf auf den Hang nördlich von Jericho und kommt aufs Gebirge westwärts und geht aus nach der Wüste von Beth-Awen

  13. und geht von da nach Lus – das ist Bethel – an den Abhang südwärts von Lus und kommt hinab nach Ataroth-Addar an den Berg, der südwärts liegt von dem unteren Beth-Horon.

  14. Danach neigt sie sich und biegt in ihrem westlichen Teil nach Süden um von dem Berge an, der südlich vor Beth-Horon liegt, und endet bei Kirjath-Baal – das ist Kirjath-Jearim -, der Stadt der Söhne Juda. Das ist die Seite nach Westen.

  15. Aber auf der Seite nach Süden läuft die Grenze von Kirjath-Jearim an und geht zuerst nach Westen und läuft dann hin zur Quelle Menephtoach

  16. und geht hinab an den Fuß des Berges, der vor dem Tal des Sohnes Hinnoms liegt, an der Nordecke der Ebene Rephaim, und geht herab durchs Tal Hinnom am Südhang der Jebusiterstadt und kommt hinab zur Quelle Rogel

  17. und zieht sich nordwärts und läuft hin nach En-Schemesch und kommt hinaus zu den Steinkreisen gegenüber der Steige von Adummim und kommt hinab zum Stein Bohans, des Sohnes Rubens,

  18. und geht zu dem Hang nördlich von Beth-Araba und kommt hinab nach Beth-Araba

  19. und geht zu dem Hang nördlich von Beth-Hogla, und ihr Ende ist am nördlichen Ufer des Salzmeers, dort, wo der Jordan hineinfließt. Das ist die Südgrenze.

  20. Aber die Seite nach Osten soll der Jordan begrenzen. Das ist das Erbteil Benjamins in seinen Grenzen ringsumher für seine Geschlechter.

  21. Die Städte aber des Stammes Benjamin für seine Geschlechter sind diese: Jericho, Beth-Hogla, Emek-Keziz,

  22. Beth-Araba, Zemarajim, Bethel,

  23. Awwim, Para, Ophra,

  24. Kephar-Ammoni, Ophni, Geba. Das sind zwölf Städte mit ihren Gehöften.

  25. Gibeon, Rama, Beeroth,

  26. Mizpe, Kephira, Moza,

  27. Rekem, Jirpeel, Tarala,

  28. Zela, Eleph und die Stadt der Jebusiter – das ist Jerusalem -, Gibea, Kirjath-Jearim; vierzehn Städte mit ihren Gehöften. Das ist das Erbteil des Stammes Benjamin für seine Geschlechter.

Das Erbteil der übrigen sechs Stämme

Kapitel 19

  1. Danach fiel das zweite Los auf den Stamm Simeon für seine Geschlechter; und ihr Erbteil war inmitten des Erbteils von Juda.

  2. Und es ward ihnen zum Erbteil Beerseba, Schema, Molada,

  3. Hazar-Schual, Bala, Ezem,

  4. Eltolad, Bethul, Horma,

  5. Ziklag, Beth-Markaboth, Hazar-Susa,

  6. Beth-Lebaoth, Scharuhen. Das sind dreizehn Städte mit ihren Gehöften.

  7. Ajin, Rimmon, Ether, Aschan. Das sind vier Städte mit ihren Gehöften,

  8. dazu alle Gehöfte, die um diese Städte liegen, bis Baalath-Beer; das ist Ramath im Südland. Das ist das Erbteil des Stammes Simeon für seine Geschlechter.

  9. Denn das Erbteil des Stammes Simeon ist von dem Anteil des Stammes Juda genommen. Weil der Anteil des Stammes Juda zu groß für ihn war, darum erbte der Stamm Simeon mitten in dessen Erbteil.

  10. Das dritte Los fiel auf den Stamm Sebulon für seine Geschlechter. Und die Grenze seines Erbteils war bis Sarid

  11. und geht hinauf westwärts nach Marala und stößt an Dabbescheth und dann an den Bach, der gegenüber von Jokneam fließt,

  12. und wendet sich von Sarid gegen Sonnenaufgang bis an das Gebiet Kisloth-Tabor und läuft hin nach Daberath und reicht hinauf nach Japhia.

  13. Und von da geht sie gegen Osten nach Gath-Hepher und Eth-Kazin und läuft hin nach Rimmon, neigt sich nach Nea

  14. und biegt um im Norden nach Hannathon und endet im Tal von Jiphtach-El.

  15. Dazu Kattath, Nahalal, Schimron, Jidala und Bethlehem. Das sind zwölf Städte mit ihren Gehöften.

  16. Das ist das Erbteil des Stammes Sebulon für seine Geschlechter; das sind seine Städte und Gehöfte.

  17. Das vierte Los fiel auf den Stamm Isaschar für seine Geschlechter.

  18. Und sein Gebiet war Jesreel, Kesulloth, Sunem,

  19. Hapharajim, Schion, Anaharath,

  20. Rabbith, Kischjon, Ebez,

  21. Remeth, En-Gannim, En-Hadda, Beth-Pazzez;

  22. und die Grenze stößt an Tabor, Schahazajim, Beth-Schemesch, und ihr Ende ist am Jordan. Sechzehn Städte mit ihren Gehöften.

  23. Das ist das Erbteil des Stammes Isaschar für seine Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.

  24. Das fünfte Los fiel auf den Stamm Asser für seine Geschlechter.

  25. Und sein Gebiet war Helkath, Hali, Beten, Achschaph,

  26. Alammelech, Amad, Mischal, und die Grenze stößt im Westen an den Karmel und an den Fluß Libnath

  27. und wendet sich gegen Osten nach Beth-Dagon und stößt an Sebulon und an das Tal Jiphtach-El nordwärts, stößt an Beth-Emek, Negiël und läuft hin nach Kabul zur Linken,

  28. Ebron, Rehob, Hammon, Kana bis nach Sidon, der großen Stadt,

  29. und wendet sich nach Rama bis zu der festen Stadt Tyrus und wendet sich nach Hosa und endet am Meer. Dazu Machaleb, Achsib,

  30. Umma, Aphek, Rehob. Zweiundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

  31. Das ist das Erbteil des Stammes Asser für seine Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.

  32. Das sechste Los fiel auf den Stamm Naphthali für seine Geschlechter.

  33. Und seine Grenze war von Heleph, von der Eiche bei Zaanannim an, dazu Adami-Nekeb und Jabneel, bis Lakkum und endet am Jordan;

  34. und die Grenze wendet sich westwärts nach Asnoth-Tabor und läuft von da nach Hukkok und stößt an Sebulon im Süden und an Asser im Westen und an den Jordan im Osten.

  35. Und feste Städte sind: Ziddim, Zer, Hammath, Rakkath, Kinnereth,

  36. Adama, Rama, Hazor,

  37. Kedesch, Edreï, En-Hazor,

  38. Jiron, Migdal-El, Horem, Beth-Anath, Beth-Schemesch. Neunzehn Städte mit ihren Gehöften.

  39. Das ist das Erbteil des Stammes Naphthali für seine Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.

  40. Das siebente Los fiel auf den Stamm Dan für seine Geschlechter.

  41. Und das Gebiet seines Erbteils war Zora, Eschtaol, Ir-Schemesch,

  42. Schaalabbin, Ajalon, Jithla,

  43. Elon, Timna, Ekron,

  44. Elteke, Gibbethon, Baalath,

  45. Jehud, Bene-Berak, Gath-Rimmon,

  46. Me-Jarkon, Rakkon mit dem Gebiet bei Japho.

  47. Dem Stamm Dan aber ging sein Gebiet verloren, und er zog hinauf und kämpfte gegen Leschem und eroberte und schlug es mit der Schärfe des Schwerts und nahm es ein und wohnte darin und nannte es Dan nach seines Vaters Namen.

  48. Das ist das Erbteil des Stammes Dan für seine Geschlechter, die Städte mit ihren Gehöften.

  49. Und als sie das ganze Land ausgeteilt hatten, nach seinen Gebieten, gaben die Kinder Israel dem Josua, dem Sohn Nuns, ein Erbteil in ihrer Mitte

  50. und gaben ihm nach dem Befehl des HERRN die Stadt, die er forderte, nämlich Timnath-Serach auf dem Gebirge Ephraim. Dann baute er die Stadt auf und wohnte darin.

  51. Das sind die Erbteile, die Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Sippen unter den Stämmen Israels durchs Los austeilten in Silo vor dem HERRN, vor der Tür der Stiftshütte; und sie vollendeten so die Verteilung des Landes.

Bestimmung von Freistädten

Kapitel 20

  1. Und der HERR redete mit Josua und sprach:

  2. Sage den Kindern Israel: Bestimmt unter euch Freistädte, von denen ich euch durch Mose gesagt habe.

  3. Dahin kann ein Totschläger fliehen, der jemand aus Versehen und ohne Vorsatz erschlägt, damit sie euch eine Freistatt sind vor dem Bluträcher.

  4. Und wer zu einer dieser Städte flieht, soll draußen vor dem Stadttor stehen bleiben und vor den Ältesten der Stadt seine Sache vorbringen; dann sollen sie ihn zu sich in die Stadt nehmen und ihm Raum geben, bei ihnen zu wohnen.

  5. Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, sollen sie den Totschläger nicht in seine Hände übergeben, weil er ohne Vorsatz seinen Nächsten erschlagen hat und ihm vorher nicht feind gewesen ist.

  6. So soll er in der Stadt wohnen, bis er vor der Gemeinde vor Gericht gestanden hat und bis der Hohepriester gestorben ist, der zu jener Zeit im Amt sein wird. Dann darf der Totschläger zurückkommen in seine Stadt und in sein Haus, zur Stadt, aus der er geflohen ist.

  7. Da weihten sie Kedesch in Galiläa auf dem Gebirge Naphthali und Sichem auf dem Gebirge Ephraim und Kirjath-Arba – das ist Hebron – auf dem Gebirge Juda;

  8. und jenseits des Jordan, im Osten von Jericho, bestimmten sie Bezer in der Wüste auf der Ebene im Gebiet des Stammes Ruben und Ramoth in Gilead im Gebiet des Stammes Gad und Golan in Basan im Gebiet des Stammes Manasse.

  9. Das waren die Städte, bestimmt für alle Kinder Israel und die Fremdlinge, die in ihrer Mitte wohnten, daß dahin fliehen könne, wer jemand aus Versehen erschlägt, damit er nicht stirbt durch den Bluträcher, bis er vor der Gemeinde gestanden hat.

Wohnstätten der Leviten

Kapitel 21

  1. Da traten herzu die Häupter der Sippen unter den Leviten zu dem Priester Eleasar und zu Josua, dem Sohn Nuns, und zu den Häuptern der Sippen unter den Stämmen Israels

  2. und redeten mit ihnen in Silo im Lande Kanaan und sprachen: Der HERR hat geboten durch Mose, daß man uns Städte geben solle, um darin zu wohnen, und dazu Weideplätze für unser Vieh.

  3. Da gaben die Kinder Israel den Leviten von ihren Erbteilen nach dem Befehl des HERRN diese Städte und ihre Weideplätze.

  4. Und das Los fiel auf die Geschlechter der Kehathiter, und es wurden unter den Leviten den Söhnen des Priesters Aaron durchs Los zugeteilt dreizehn Städte von dem Stamm Juda, von dem Stamm Simeon und von dem Stamm Benjamin.

  5. Den übrigen Söhnen Kehath aber wurden durchs Los zugeteilt zehn Städte von den Geschlechtern des Stammes Ephraim, von dem Stamm Dan und von dem halben Stamm Manasse.

  6. Aber den Söhnen Gerson wurden durchs Los zugeteilt dreizehn Städte von den Geschlechtern des Stammes Isaschar, von dem Stamm Asser und von dem Stamm Naphthali und von dem halben Stamm Manasse in Basan.

  7. Den Söhnen Merari wurden für ihre Geschlechter zugeteilt zwölf Städte von dem Stamm Ruben, von dem Stamm Gad und von dem Stamm Sebulon.

  8. So gaben die Kinder Israel den Leviten durchs Los diese Städte und ihre Weideplätze, wie der HERR durch Mose geboten hatte.

  9. Von dem Stamm Juda und von dem Stamm Simeon gaben sie diese Städte, die sie mit Namen nannten,

  10. den Söhnen Aaron vom Geschlecht der Kehathiter aus den Leviten; denn das erste Los war ihnen zuteil geworden.

  11. Sie gaben ihnen die Stadt des Arba, des Vaters Enaks, - das ist Hebron – auf dem Gebirge Juda und ihre Weideplätze um sie her.

  12. Aber das Ackerland der Stadt mit ihren Gehöften gaben sie Kaleb, dem Sohn Jephunnes, zu seinem Besitz.

  13. Sie gaben den Söhnen des Priesters Aaron die Freistadt für die Totschläger: Hebron und seine Weideplätze, Libna und seine Weideplätze,

  14. Jattir und seine Weideplätze, Eschtemoa und seine Weideplätze,

  15. Holon und seine Weideplätze, Debir und seine Weideplätze,

  16. Ajin und seine Weideplätze, Jutta und seine Weideplätze, Beth-Schemesch und seine Weideplätze, neun Städte von diesen zwei Stämmen.

  17. Von dem Stamm Benjamin aber gaben sie vier Städte: Gibeon und seine Weideplätze, Geba und seine Weideplätze,

  18. Anathoth und seine Weideplätze, Almon und seine Weideplätze,

  19. so daß alle Städte der Söhne Aaron, der Priester, waren dreizehn mit ihren Weideplätzen.

  20. Die Geschlechter der übrigen Söhne Kehath, die Leviten, erhielten als ihren Losanteil von dem Stamm Ephraim vier Städte:

  21. Sie gaben ihnen die Freistadt für die Totschläger: Sichem und seine Weideplätze auf dem Gebirge Ephraim, ferner Geser und seine Weideplätze,

  22. Kibzajim und seine Weideplätze, Beth-Horon und seine Weideplätze.

  23. Von dem Stamm Dan vier Städte: Elteke und seine Weideplätze, Gibbethon und seine Weideplätze,

  24. Ajalon und seine Weideplätze, Gath-Rimmon und seine Weideplätze.

  25. Von dem halben Stamm Manasse zwei Städte: Taanach und seine Weideplätze, Gath-Rimmon und seine Weideplätze,

  26. so daß alle Städte der Geschlechter der übrigen Söhne Kehath waren zehn mit ihren Weideplätzen.

  27. Den Söhnen Gerson aber aus den Geschlechtern der Leviten wurden gegeben von dem halben Stamm Manasse zwei Städte: die Freistadt für die Totschläger: Golan in Basan und seine Weideplätze, ferner Beth-Aschtaroth und seine Weideplätze.

  28. Von dem Stamm Isaschar vier Städte: Kischjon und seine Weideplätze, Daberath und seine Weideplätze,

  29. Jarmuth und seine Weideplätze, En-Gannim und seine Weideplätze.

  30. Von dem Stamm Asser vier Städte: Mischal und seine Weideplätze, Abdon und seine Weideplätze,

  31. Helkath und seine Weideplätze, Rehob und seine Weideplätze.

  32. Von dem Stamm Naphthali drei Städte: die Freistadt für die Totschläger: Kedesch in Galiläa und seine Weideplätze, ferner Hammoth-Dor und seine Weideplätze, Karthan und seine Weideplätze,

  33. so daß alle Städte des Geschlechts der Gersoniter waren dreizehn mit ihren Weideplätzen.

  34. Den Geschlechtern der Söhne Merari aber, den noch übrigen Leviten, wurden gegeben von dem Stamm Sebulon vier Städte: Jokneam und seine Weideplätze, Kartha und seine Weideplätze,

  35. Dimna und seine Weideplätze, Nahalal und seine Weideplätze.

  36. Von dem Stamm Ruben vier Städte: die Freistadt für die Totschläger: Bezer und seine Weideplätze, ferner Jahza und seine Weideplätze,

  37. Kedemoth und seine Weideplätze, Mephaath und seine Weideplätze.

  38. Von dem Stamm Gad vier Städte: die Freistadt für die Totschläger: Ramoth in Gilead und seine Weideplätze,

  39. ferner Mahanajim und seine Weideplätze, Hesbon und seine Weideplätze, Jaser und seine Weideplätze,

  40. so daß alle Städte der Söhne Merari nach ihren Geschlechtern, der noch übrigen Leviten, waren zwölf nach ihrem Los.

  41. Alle Städte der Leviten unter dem Erbe Israels waren achtundvierzig mit ihren Weideplätzen.

  42. Und jede von diesen Städten hatte ihren Weideplatz um sich her, eine wie die andere.

Ruhe für das ganze Land

  1. So hat der HERR Israel das ganze Land gegeben, das er geschworen hatte, ihren Vätern zu geben, und sie nahmen's ein und wohnten darin.

  2. Und der HERR gab ihnen Ruhe ringsumher, ganz wie er ihren Vätern geschworen hatte; und keiner ihrer Feinde widerstand ihnen, sondern alle ihre Feinde gab er in ihre Hände.

  3. Es war nichts dahingefallen von all dem guten Wort, das der HERR dem Hause Israel verkündigt hatte. Es war alles gekommen.

Josua entläßt die zweieinhalb Stämme in ihre Heimat

Kapitel 22

  1. Da rief Josua die Rubeniter und Gaditer und den halben Stamm Manasse

  2. und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gehalten, was euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat, und habt gehorcht meiner Stimme in allem, was ich euch geboten habe.

  3. Ihr habt eure Brüder diese lange Zeit bis zum heutigen Tag nicht verlassen und habt festgehalten an dem Gebot des HERRN, eures Gottes.

  4. Weil nun der HERR, euer Gott, eure Brüder zur Ruhe gebracht hat, wie er ihnen zugesagt hat, so wendet euch nun und zieht hin zu euren Wohnstätten in das Land eures Erbes, das euch Mose, der Knecht des HERRN, gegeben hat jenseits des Jordan.

  5. Achtet aber nur genau darauf, daß ihr tut nach dem Gebot und Gesetz, das euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt in allen seinen Wegen und seine Gebote haltet und ihm anhangt und ihm dient von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

  6. So segnete sie Josua und ließ sie gehen, und sie gingen zu ihren Wohnstätten.

  7. Dem einen halben Stamm Manasse hatte Mose Erbteil gegeben in Basan, der andern Hälfte gab Josua ihr Erbteil unter ihren Brüdern diesseits des Jordan nach Westen zu. Und als er sie gehen ließ zu ihren Wohnstätten und sie gesegnet hatte,

  8. sprach er zu ihnen: Ihr kommt wieder heim mit großem Gut zu euren Wohnstätten, mit sehr viel Vieh, Silber, Gold, Kupfer, Eisen und Kleidern. So teilt nun die Beute eurer Feinde mit euren Brüdern.

Errichtung eines Altars am Jordan

  1. Da kehrten zurück die Söhne Ruben, die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse und gingen von den Kindern Israel weg aus Silo, das im Lande Kanaan liegt, damit sie ins Land Gilead zögen zum Lande ihres Erbes, das sie nach dem Befehl des HERRN durch Mose geerbt hatten.

  2. Und als sie zu den Steinkreisen des Jordan kamen, die noch im Lande Kanaan liegen, bauten die Söhne Ruben, die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse dort am Jordan einen Altar, groß und ansehnlich.

  3. Als aber die Kinder Israel sagen hörten: Siehe, der Stamm Ruben, der Stamm Gad und der halbe Stamm Manasse haben einen Altar gebaut an den Grenzen des Landes Kanaan, bei den Steinkreisen des Jordan, an der Grenze des Gebiets von Israel,

  4. da versammelte sich die ganze Gemeinde Israel in Silo, um gegen sie zu Felde zu ziehen.

  5. Und Israel sandte zu ihnen ins Land Gilead den Pinhas, den Sohn Eleasars, den Priester,

  6. und mit ihm zehn Fürsten, aus jeder Sippe der Stämme Israels einen, und jeder war Haupt seiner Sippe über tausend in Israel.

  7. Und als sie zu ihnen ins Land Gilead kamen, redeten sie mit ihnen und sprachen:

  8. So läßt euch sagen die ganze Gemeinde des HERRN: Wie versündigt ihr euch an dem Gott Israels, daß ihr euch heute abkehrt von dem HERRN und daß ihr euch einen Altar baut und von dem HERRN abfallt?

  9. Ist's nicht genug mit der Schuld von Peor, von der wir bis zum heutigen Tag noch nicht gereinigt sind, und um derentwillen eine Plage unter die Gemeinde des HERRN kam?

  10. Und ihr wendet euch heute von dem HERRN weg. Dann wird es geschehen: heute lehnt ihr euch auf gegen den HERRN, und morgen wird er über die ganze Gemeinde Israel zürnen.

  11. Haltet ihr das Land eures Erbes für unrein, so kommt herüber ins Land, das dem HERRN gehört, wo die Wohnung des HERRN steht, und empfangt Erbteil unter uns; aber lehnt euch nicht auf gegen den HERRN und gegen uns, daß ihr euch einen Altar baut außer dem Altar des HERRN, unseres Gottes.

  12. Versündigte sich nicht Achan, der Sohn Serachs, am Gebannten, und kam nicht der Zorn über die ganze Gemeinde Israel, obgleich er nur ein einzelner Mann war? Ging er nicht zugrunde wegen seiner Missetat?

  13. Da antworteten die Söhne Ruben und die Söhne Gad und der halbe Stamm Manasse und sagten zu den Obersten über tausend in Israel:

  14. Der starke Gott, der HERR, der starke Gott, der HERR, weiß es; so wisse es auch Israel: fallen wir ab oder lehnen wir uns auf gegen den HERRN, so helfe er uns heute nicht!

  15. Und wenn wir darum den Altar gebaut haben, daß wir uns von dem HERRN abwenden wollten, um Brandopfer oder Speisopfer darauf zu opfern oder Dankopfer darauf darzubringen, so suche es der HERR heim!

  16. Haben wir es nicht vielmehr aus Sorge darum getan, daß wir dachten: Künftig könnten eure Söhne zu unsern Söhnen sagen: Was geht euch der HERR, der Gott Israels, an?

  17. Der HERR hat den Jordan zur Grenze gesetzt zwischen uns und euch, ihr Söhne Ruben und Gad, ihr habt kein Teil am HERRN. Damit würden eure Nachkommen unsere Nachkommen von der Furcht des HERRN abwenden.

  18. Darum sprachen wir: Laßt uns einen Altar bauen, nicht zum Brandopfer noch zum Schlachtopfer,

  19. sondern damit er ein Zeuge sei zwischen uns und euch und unsern Nachkommen, daß wir dem HERRN Dienst tun wollen vor ihm mit unsern Brandopfern, Dankopfern und Schlachtopfern, und eure Söhne künftig nicht sagen dürfen zu unsern Söhnen: Ihr habt kein Teil an dem HERRN.

  20. Und wir sagten uns: Wenn sie künftig zu uns oder zu unsern Nachkommen so reden würden, so könnten wir sagen: Seht, wie der Altar des HERRN gebaut ist, den unsere Väter gemacht haben, nicht zum Brandopfer noch zum Schlachtopfer, sondern zum Zeugen zwischen uns und euch.

  21. Das sei ferne von uns, daß wir uns auflehnen gegen den HERRN und uns heute von ihm abwenden und einen Altar bauen zum Brandopfer und zum Speisopfer und zum Schlachtopfer außer dem Altar des HERRN, unseres Gottes, der vor seiner Wohnung steht.

  22. Als aber Pinhas, der Priester, und die Fürsten der Gemeinde, die Obersten über tausend in Israel, die bei ihm waren, diese Worte hörten, die die Söhne Ruben, Gad und Manasse sagten, gefielen sie ihnen gut.

  23. Und Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, sprach zu den Söhnen Ruben, Gad und Manasse: Heute erkennen wir, daß der HERR unter uns ist, weil ihr euch nicht an dem HERRN versündigt habt mit dieser Tat. Nun habt ihr die Kinder Israel errettet aus der Hand des HERRN.

  24. Da kehrten Pinhas, der Sohn Eleasars, der Priester, und die Obersten aus dem Land Gilead von den Söhnen Ruben und Gad ins Land Kanaan zu den Kindern Israel zurück und sagten's ihnen an.

  25. Das gefiel den Kindern Israel gut, und sie lobten Gott und sagten, daß sie nicht mehr gegen sie zu Felde ziehen wollten, um das Land zu verderben, darin die Söhne Ruben und Gad wohnten.

  26. Und die Söhne Ruben und Gad benannten den Altar*; denn «Zeuge ist er zwischen uns, daß der HERR Gott ist».

    *In einer anderen Überlieferung ist der Name «Altar des Zeugnisses» erhalten.

Josuas letzte Vermahnung

Kapitel 23

  1. Und nach langer Zeit, als der HERR Israel Ruhe gegeben hatte vor allen seinen Feinden ringsumher und Josua nun alt und hochbetagt war,

  2. berief er ganz Israel, seine Ältesten, Häupter, Richter und Amtleute und sprach zu ihnen: Ich bin alt und hochbetagt,

  3. und ihr habt alles gesehen, was der HERR, euer Gott, getan hat an allen diesen Völkern vor euch her; denn der HERR, euer Gott, hat selber für euch gestritten.

  4. Seht, ich hab euch diese Völker, die noch übrig waren, durchs Los zugeteilt, einem jeden Stamm sein Erbteil, alle Völker, die ich ausgerottet habe vom Jordan an bis zum großen Meer, wo die Sonne untergeht.

  5. Und der HERR, euer Gott, wird sie vor euch ausstoßen und vor euch vertreiben, und ihr werdet ihr Land einnehmen, wie euch der HERR, euer Gott, zugesagt hat.

  6. So haltet nun ganz fest daran, daß ihr alles tut, was geschrieben steht im Gesetzbuch des Mose, und nicht davon weicht, weder zur Rechten noch zur Linken,

  7. damit ihr euch nicht mengt unter diese Völker, die noch übrig sind bei euch, und nicht anruft und schwört bei dem Namen ihrer Götter noch ihnen dient noch sie anbetet,

  8. sondern dem HERRN, eurem Gott, anhangt, wie ihr bis auf diesen Tag getan habt.

  9. Der HERR hat vor euch große und mächtige Völker vertrieben, und niemand hat euch widerstanden bis auf diesen Tag.

  10. Einer von euch jagt tausend; denn der HERR, euer Gott, streitet für euch, wie er euch zugesagt hat.

  11. Darum achtet ernstlich darauf um euer selbst willen, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebhabt.

  12. Denn wenn ihr euch abwendet und diesen Völkern, die noch übrig sind, anhangt und euch mit ihnen verheiratet, daß ihr zu ihnen eingeht und sie zu euch,

  13. so wißt, daß der HERR, euer Gott, nicht mehr alle diese Völker vor euch vertreiben wird, sondern sie werden euch zum Fallstrick und Netz werden und zur Geißel für euren Rücken und zum Stachel in euren Augen, bis ihr ausgerottet seid aus dem guten Land, das euch der HERR, euer Gott, gegeben hat.

  14. Siehe, ich gehe heute dahin wie alle Welt; und ihr sollt wissen von ganzem Herzen und von ganzer Seele, daß nichts dahingefallen ist von all den guten Worten, die der HERR, euer Gott, euch verkündigt hat. Es ist alles gekommen und nichts dahingefallen.

  15. Wie nun all das gute Wort gekommen ist, das der HERR, euer Gott, euch verkündigt hat, so wird der HERR auch über euch kommen lassen all das böse Wort, bis er euch vertilgt hat aus diesem guten Lande, das euch der HERR, euer Gott, gegeben hat.

  16. Wenn ihr übertretet den Bund des HERRN, eures Gottes, den er euch geboten hat, und hingeht und andern Göttern dient und sie anbetet, so wird der Zorn des HERRN über euch entbrennen, und ihr werdet bald ausgerottet sein aus dem guten Land, das er euch gegeben hat.

Josuas Landtag zu Sichem

Kapitel 24

  1. Josua versammelte alle Stämme Israels nach Sichem und berief die Ältesten von Israel, seine Obersten, Richter und Amtleute. Und als sie vor Gott getreten waren,

  2. sprach er zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Euphratstroms, Tharah, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern Göttern.

  3. Da nahm ich euren Vater Abraham von jenseits des Stroms und ließ ihn umherziehen im ganzen Land Kanaan und mehrte sein Geschlecht und gab ihm Isaak.

  4. Und Isaak gab ich Jakob und Esau und gab Esau das Gebirge Seïr zum Besitz. Jakob aber und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten.

  5. Da sandte ich Mose und Aaron und plagte Ägypten, wie ich unter ihnen getan habe.

  6. Danach führte ich euch und eure Väter aus Ägypten. Und als ihr ans Meer kamt und die Ägypter euren Vätern nachjagten mit Wagen und Gespannen ans Schilfmeer,

  7. da schrien sie zum HERRN. Der setzte eine Finsternis zwischen euch und die Ägypter und ließ das Meer über sie kommen, und es bedeckte sie. Eure Augen haben gesehen, was ich in Ägypten getan habe. Und ihr habt gewohnt in der Wüste eine lange Zeit.

  8. Und ich habe euch gebracht in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordan wohnten. Und als sie gegen euch kämpften, gab ich sie in eure Hände, so daß ihr ihr Land einnahmt, und vertilgte sie vor euch her.

  9. Da machte sich auf Balak, der Sohn Zippors, der König der Moabiter, und kämpfte mit Israel und sandte hin und ließ rufen Bileam, den Sohn Beors, um euch zu verfluchen.

  10. Aber ich wollte ihn nicht hören, sondern er mußte euch segnen, und ich errettete euch aus seinen Händen.

  11. Und als ihr über den Jordan gingt und nach Jericho kamt, kämpften gegen euch die Bürger von Jericho, die Amoriter, Perisiter, Kanaaniter, Hethiter, Girgasiter, Hewiter und Jebusiter; aber ich gab sie in eure Hände.

  12. Und ich sandte Angst und Schrecken vor euch her; die trieben sie vor euch weg, die beiden Könige der Amoriter, und nicht dein Schwert noch dein Bogen.

  13. Und ich habe euch ein Land gegeben, um das ihr euch nicht gemüht habt, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, um darin zu wohnen, und ihr eßt von Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt.

  14. So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und rechtschaffen und laßt fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Euphratstroms und in Ägypten, und dient dem HERRN.

  15. Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

  16. Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, daß wir den HERRN verlassen und andern Göttern dienen!

  17. Denn der HERR, unser Gott, hat uns und unsere Väter aus Ägyptenland geführt, aus der Knechtschaft, und hat vor unsern Augen diese großen Zeichen getan und uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gezogen sind, und unter allen Völkern, durch die wir gegangen sind,

  18. und hat ausgestoßen vor uns her alle Völker und die Amoriter, die im Lande wohnten. Darum wollen wir auch dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.

  19. Josua sprach zum Volk: Ihr könnt dem HERRN nicht dienen; denn er ist ein heiliger Gott, ein eifernder Gott, der eure Übertretungen und Sünden nicht vergeben wird.

  20. Wenn ihr den HERRN verlaßt und fremden Göttern dient, so wird er sich abwenden und euch plagen und euch ausrotten, nachdem er euch Gutes getan hatte.

  21. Das Volk aber sprach zu Josua: Nein, sondern wir wollen dem HERRN dienen.

  22. Da sprach Josua zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, daß ihr euch den HERRN erwählt habt, um ihm zu dienen. Und sie sprachen: Ja! -

  23. So tut nun von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und neigt euer Herz zu dem HERRN, dem Gott Israels.

  24. Und das Volk sprach zu Josua: Wir wollen dem HERRN, unserm Gott, dienen und seiner Stimme gehorchen.

  25. So schloß Josua an diesem Tag einen Bund für das Volk und legte ihnen Gesetze und Rechte vor in Sichem.

  26. Und Josua schrieb dies alles ins Buch des Gesetzes Gottes und nahm einen großen Stein und richtete ihn dort auf unter einer Eiche, die bei dem Heiligtum des HERRN war,

  27. und sprach zum ganzen Volk: Siehe, dieser Stein soll Zeuge sein unter uns, denn er hat gehört alle Worte des HERRN, die er mit uns geredet hat, und soll ein Zeuge unter euch sein, daß ihr euren Gott nicht verleugnet.

  28. So entließ Josua das Volk, einen jeden in sein Erbteil.

Josuas und Eleasars Tod.

Bestattung der Gebeine Josephs

  1. Und es begab sich nach diesen Geschichten, daß Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des HERRN, starb, als er hundertundzehn Jahre alt war.

  2. Und man begrub ihn in dem Gebiet seines Erbteils in Timnath-Serach, das auf dem Gebirge Ephraim liegt, nördlich vom Berge Gaasch.

  3. Und Israel diente dem HERRN, solange Josua lebte und die Ältesten, die noch lange Zeit nach Josua lebten und alle Werke des HERRN kannten, die er an Israel getan hatte.

  4. Die Gebeine Josephs, die die Kinder Israel aus Ägypten gebracht hatten, begruben sie zu Sichem auf dem Stück Feld, das Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters von Sichem, für hundert Goldstücke gekauft hatte und das das Erbteil der Söhne Joseph ward.

  5. Auch Eleasar, der Sohn Aarons, starb, und sie begruben ihn in Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinhas, die ihm gegeben war auf dem Gebirge Ephraim.

DAS BUCH DER RICHTER