Inhaber A. Jonas
Hanauer Landstr. 31, 63571 Gelnhausen
Tel. 06051 / 977677 – Fax: 06051 / 977678
Handy 0151 / 23277610
Email - HIER KLICKEN

Immobilienvermittlung Hausverwaltung
Wertermittlung Finanzierungsvermittlung

Angebote:

Häuser

ETW

Grundstücke

Mietobjekte

Die Bibel

Weiteres:

Impressum

AGB's

Über mich

Interessantes

Startseite



DIE BIBEL

Heilige Schrift

Apokryphen

DAS GEBET ASARJAS.

Aus der griechischen Übersetzung des Buches Daniel.



Zusatz zu Daniel Kapitel 3.

  1. Und Asarja stund mitten im glühenden Ofen, und tat seinen Mund auf, betete mit seinen Genossen, und sprach:

  2. Gelobt seiest du, Herr, der Gott unsrer Väter, und dein Name müsse gepriesen und geehret werden ewiglich!

  3. Denn du bist gerecht in allem, das du uns getan hast; alle deine Werke sind rechtschaffen, und was du tust, das ist recht, und alle deine Gerichte sind unsträflich.

  4. Du tust uns recht, daß du uns gestrafet hast mit solcher Strafe, die du über uns hast gehen lassen und über Jerusalem, die heilige Stadt unsrer Väter; ja, du tust recht und wohl daran um unsrer Sünden willen.

  5. Denn wir haben gesündigt und übel getan, damit daß wir von dir gewichen sind, und allenthalben wider dich getan haben,

  6. und deinen Geboten nicht gehorchet, noch ihrer geachtet, daß wir danach täten, wie du uns befohlen hast, auf daß es uns wohlginge.

  7. Darum hast du rechtgetan, daß du solches alles über uns hast gehen lassen,

  8. und uns gegeben in die Hände unsrer Feinde, der gottlosen, bösen Leute, und dem ungerechten, grausamsten Könige auf Erden.

  9. Und wir dürfen unsern Mund nicht auftun, so sind deine Knechte und alle, die dich fürchten, zu Schanden und zu Spott worden.

  10. Aber doch verstoße uns nicht gar um deines heiligen Namens willen, und verwirf deinen Bund nicht,

  11. und nimm deine Barmherzigkeit nicht von uns um Abrahams, deines geliebten Freundes willen, und deines Knechts Isaak, und Israels, deines Heiligen,

  12. * welchen du verheißen hast, ihren Samen zu mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Meer.

    *1. Mose 22,17; 26,4.

  13. Denn wir sind geringer worden denn alle Heiden, und sind jetzt die Verachtetsten auf Erden um unsrer Sünden willen,

  14. daß wir nun keinen Fürsten, Propheten noch Lehrer mehr haben, und weder Brandopfer noch täglich Opfer noch Speisopfer noch Rauchwerk; und haben keine Stätte, da wir vor dir opfern und Gnade finden möchten;

  15. sondern mit betrübtem Herzen und * zerschlagenem Geist kommen wir vor dich,

    *Psalm 51,19.

  16. als brächten wir Brandopfer von Widdern und Rindern und viel tausend fetter Schafe. Also wollest du unser Opfer heute vor dir gelten und angenehm sein lassen; denn du lässest nicht zu Schanden werden die, so auf dich hoffen.

  17. Also kommen wir nun mit ganzem Herzen, und suchen dein Angesicht mit Furcht.

  18. Darum laß uns nicht zu Schanden werden, sondern tu uns, Herr, nach deiner Gnade und nach deiner großen Barmherzigkeit.

  19. Und errette uns nach deinen Wundertaten, und gib deinem Namen die Ehre,

  20. daß sich schämen müssen alle, die deinen Knechten Leid tun, und zu Schanden werden vor deiner großen Macht und Gewalt, daß ihre Macht zerstöret werde;

  21. damit sie erfahren, daß du bist der Herr, der einige Gott, herrlich auf dem ganzen Erdboden.

  22. Und die Diener des Königs, die sie in den Ofen geworfen hatten, höreten nicht auf, und warfen immer zu Erdharz und Pech und Werg und dürre Reiser,

  23. daß die Lohe oben aus dem Ofen schlug bei neunundvierzig Ellen hoch;

  24. und fraß um sich, und verbrannte die Chaldäer, die es erreichte vor dem Ofen.

  25. Aber der Engel des Herrn trat mit Asarja und denen, die bei ihm waren, in den Ofen,

  26. und stieß die Lohe vom Feuer aus dem Ofen, und machte es im Ofen wie einen kühlen Tau, daß das Feuer sie gar nicht anrührete, noch schmerzete oder beschädigte.

DER GESANG DER DREI MÄNNER IM FEUEROFEN