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DIE BIBEL
Heilige
Schrift
DER BRIEF DES
PAULUS AN DIE EPHESER
Kapitel 1 –
6
Kapitel 1
Paulus, ein Apostel Jesu
Christi durch den Willen Gottes,
den Heiligen <zu
Ephesus> und Gläubigen an Christus Jesus:
Gnade sei mit euch und
Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Lobpreis Gottes für seinen Heilsplan
Gelobt sei Gott, der Vater unsers Herrn Jesus Christus,
der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in
himmlischen Gütern durch Christus.
Denn in ihm hat er uns
erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir
sollten heilig und unsträflich sein vor ihm;
in seiner Liebe hat er uns
dazu verordnet, daß wir seine Kinder seien durch Jesus
Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob seiner herrlichen
Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten.
In ihm haben wir die
Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden,
nach dem Reichtum seiner Gnade,
die er uns reichlich hat
widerfahren lassen in allerlei Weisheit und Klugheit.
Denn Gott hat uns wissen
lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluß,
den er sich vorgesetzt hatte in Christus,
damit er ausgeführt
würde, wenn die Zeit erfüllt wäre: daß alle
Dinge zusammengefaßt würden in Christus, beides, was
im Himmel und auf Erden ist.
In ihm sind wir auch
zum Erbteil gekommen, die wir zuvor verordnet sind nach dem
Vorsatz des, der alle Dinge wirkt nach dem Rat seines Willens,
auf daß wir etwas seien
zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft
haben.
In ihm seid auch ihr,
die ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, nämlich das
Evangelium von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, da
ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem heiligen
Geist, der verheißen ist,
welcher ist das Unterpfand
unsers Erbes zu unsrer Erlösung, daß wir sein Eigentum
würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
Gebet um Erkenntnis der Herrlichkeit Christi
Darum auch ich, nachdem ich
gehört habe von dem Glauben bei euch an den Herrn Jesus und
von eurer Liebe zu allen Heiligen,
höre ich nicht auf, zu
danken für euch, und gedenke euer in meinem Gebet,
daß der Gott unsers
Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den
Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
Er erleuchte die Augen eures
Herzens, daß ihr erkennen möget, zu welcher Hoffnung
ihr von ihm berufen seid, und welchen Reichtum an Herrlichkeit er
den Heiligen beschieden hat,
und was da sei die
überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, die
wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam
wurde,
die er in Christus wirken
ließ. Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und
gesetzt zu seiner Rechten im Himmel
über alle Reiche, Gewalt,
Macht, Herrschaft und was sonst genannt mag werden, nicht allein
in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen;
und hat alle Dinge unter seine
Füße getan und hat ihn gesetzt zum Haupt der Gemeinde
über alles,
welche da ist sein Leib,
nämlich die Fülle des, der alles in allen erfüllt.
Gott hat auch uns zum Leben erweckt
Kapitel 2
Auch ihr waret tot in euren
Übertretungen und Sünden,
in welchen ihr vormals
gewandelt seid nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Mächtigen,
der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu
dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens.
Unter ihnen haben auch wir
alle vormals unsern Wandel gehabt in den Lüsten unsers
Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und
waren Kinder des Zornes von Natur, gleichwie auch die andern.
Aber Gott, der da reich ist an
Barmherzigkeit, hat um seiner großen Liebe willen, mit der
er uns geliebt hat,
auch uns, die wir tot waren in
den Sünden, samt Christus lebendig gemacht, denn aus Gnade
seid ihr gerettet worden.
Und hat uns samt ihm
auferweckt und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in
Christus Jesus,
auf daß er erzeigte in
den kommenden Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner
Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.
Denn aus Gnade seid ihr
gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes
Gabe ist es,
nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand
rühme.
Denn wir sind sein Werk,
geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor
bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.
Heiden und Juden berufen zu einer Gemeinde
Darum gedenket daran, daß
ihr, die ihr vormals nach dem Fleisch Heiden gewesen seid und die
Unbeschnittenen genannt wurdet von denen, die genannt sind die
Beschneidung am Fleisch, die mit der Hand geschieht, -
daß ihr zu jener Zeit
waret ohne Christus, ausgeschlossen vom Bürgerrecht in
Israel und fremd den Testamenten der Verheißung; daher ihr
keine Hoffnung hattet und waret ohne Gott in der Welt.
In Christus Jesus aber seid
ihr jetzt, die ihr vormals ferne gewesen seid, nahe geworden
durch das Blut Christi.
Denn er ist unser Friede, der
aus beiden eines hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun,
der dazwischen war, nämlich die Feindschaft,
indem er in seinem Fleische
hat abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, auf daß
er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen
schüfe und Frieden machte
und beide versöhnte mit
Gott in einem Leibe durch das Kreuz, an dem er die
Feindschaft getötet hat.
Er ist gekommen und hat
verkündigt im Evangelium den Frieden euch, die ihr ferne
waret, und Frieden denen, die nahe waren.
Denn durch ihn haben wir den
Zugang alle beide in einem Geist zum Vater.
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,
erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da
Jesus Christus der Eckstein ist,
auf welchem der ganze Bau
ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in
dem Herrn;
auf welchem auch ihr miterbaut
werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.
Des Paulus Apostelamt unter den Heiden
Kapitel 3
Derhalben bin
ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch Heiden -
ihr habt ja gehört von dem Ratschluß der Gnade
Gottes, die mir für euch gegeben ist,
daß mir ist kundgeworden dieses Geheimnis durch
Offenbarung, wie ich eben aufs kürzeste geschrieben habe.
Daran könnt ihr, wenn ihr's leset, merken mein
Verständnis des Geheimnisses Christi,
welches in den vorigen Zeiten nicht kundgetan ward den
Menschenkindern, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen
Aposteln und Propheten durch den Geist;
nämlich daß die Heiden Miterben sind und mit zu
seinem Leibe gehören und Mitgenossen der Verheißung in
Christus Jesus sind durch das Evangelium,
dessen Diener ich geworden bin nach der Gabe der Gnade
Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben ist.
Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist
gegeben diese Gnade, den Heiden zu verkündigen den
unausforschlichen Reichtum Christi
und ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen
Ratschluß ausführt, der von Weltzeiten her verborgen
war in ihm, der alle Dinge geschaffen hat;
auf daß jetzt kund würde an der Gemeinde den
Mächten und Gewalten im Himmel die mannigfaltige Weisheit
Gottes.
Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus
Jesus, unserm Herrn,
durch welchen wir haben Freimut und Zugang in aller
Zuversicht durch den Glauben an ihn.
Darum bitte ich, daß ihr nicht verzagt um meiner
Trübsale willen, die ich für euch leide, welche euch
eine Ehre sind.
Des Apostels Fürbitte für die Gemeinde
Derhalben beuge ich meine Knie vor dem Vater,
der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder
heißt im Himmel und auf Erden,
daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner
Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem
inwendigen Menschen,
daß Christus wohne durch den Glauben in euren
Herzen und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet
werdet,
auf daß ihr begreifen
möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die
Länge und die Höhe und die Tiefe;
auch erkennen die Liebe
Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr
erfüllt werdet mit aller Gottesfülle.
Dem aber, der überschwenglich
tun kann über alles, was wir bitten oder verstehen, nach der
Kraft, die da in uns wirkt,
dem sei Ehre in der Gemeinde
und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen.
Mahnung zur Einigkeit
Kapitel 4
So ermahne ich euch nun, ich
Gefangener in dem Herrn, daß ihr wandelt, wie sich's
gebührt eurer Berufung, mit der ihr berufen seid,
in aller Demut und Sanftmut,
in Geduld; und vertraget einer den andern in der Liebe
und seid fleißig, zu
halten die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens:
ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu
einerlei Hoffnung eurer Berufung;
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;
ein Gott und Vater aller, der da ist über allen
und durch alle und in allen.
Einem jeglichen aber
unter uns ist gegeben die Gnade nach dem Maß der Gabe
Christi.
Darum heißt es (Psalm
68,19): «Er
ist aufgefahren in die Höhe und hat das Gefängnis
gefangen geführt und hat den Menschen Gaben gegeben.»
Daß er aber aufgefahren
ist, was ist das andres, als daß er auch hinuntergefahren
ist in die untersten Örter der Erde?
Der hinuntergefahren ist, das
ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, auf daß
er alles erfülle.
Und er hat etliche zu Aposteln
gesetzt, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche
zu Hirten und Lehrern,
daß die Heiligen
zugerüstet würden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll
der Leib Christi erbaut werden,
bis daß wir alle
hinankommen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des
Sohnes Gottes, zur Reife des Mannesalters, zum vollen Maß
der Fülle Christi.
Auf daß wir nicht mehr unmündig seien und uns
bewegen und umhertreiben lassen von jeglichem Wind der Lehre
durch Bosheit der Menschen und Täuscherei, womit sie uns
beschleichen und uns verführen.
Lasset uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen
in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus,
von welchem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und
ein Glied am andern hanget durch alle Gelenke, dadurch ein
jegliches Glied dem andern kräftig Handreichung tut nach
seinem Maße und macht, daß der Leib wächst und
sich selbst auferbaut in der Liebe.
Vom neuen Wandel in Christus
So sage ich nun und bezeuge in
dem Herrn, daß ihr nicht mehr wandeln dürft, wie die
Heiden wandeln in der Nichtigkeit ihres Sinnes.
Ihr Verstand ist verfinstert,
und sie sind fremd geworden dem Leben, das aus Gott ist, durch
die Unwissenheit, die in ihnen ist, durch die Verstockung ihres
Herzens;
in ihrem Gewissen sind sie
stumpf geworden und ergeben sich der Unzucht und treiben jegliche
Unreinigkeit voll Habgier.
Ihr aber habt Christus
nicht so gelernt,
wenn anders ihr von ihm gehört
habt und in ihm gelehrt seid, wie es in Jesus Wahrheit ist.
Leget von euch ab den alten
Menschen mit seinem vorigen Wandel, der durch trügerische
Lüste sich verderbt.
Erneuert euch aber im Geist
eures Gemüts
und ziehet den neuen
Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener
Gerechtigkeit und Heiligkeit.
Darum leget die Lüge ab
und redet die Wahrheit, ein jeglicher mit seinem Nächsten,
weil wir untereinander Glieder sind.
Zürnet ihr, so sündiget
nicht; lasset die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen
und gebet nicht Raum dem
Lästerer.
Wer gestohlen hat, der stehle
nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit seinen Händen
etwas Gutes, auf daß er habe, zu geben dem Bedürftigen.
Lasset kein faul Geschwätz
aus eurem Munde gehen, sondern was gut ist und das Nötige
fördert, das redet, auf daß es Segen bringe denen, die
es hören.
Und betrübet nicht den
heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag
der Erlösung.
Alle Bitterkeit und Grimm und
Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt
aller Bosheit.
Seid aber miteinander
freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie
Gott auch vergeben hat in Christus.
Kinder des Lichtes
Kapitel 5
So seid nun Gottes Nachfolger
als die geliebten Kinder
und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus euch hat
geliebt und sich selbst dargegeben für uns als Gabe und
Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.
Unzucht aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht lasset
nicht von euch gesagt werden, wie es den Heiligen ziemt,
auch nicht schandbare Worte und närrische Dinge oder
Scherze, welche euch nicht anstehen, sondern vielmehr Danksagung.
Denn das sollt ihr wissen, daß kein Unzüchtiger
oder Unreiner oder Habsüchtiger, das ist ein Götzendiener,
Erbe hat an dem Reich Christi und Gottes.
Lasset euch von niemand verführen mit nichtigen
Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über
die Kinder des Ungehorsams.
Darum seid nicht ihre Mitgenossen.
Denn ihr waret vormals Finsternis; nun aber seid ihr Licht
in dem Herrn.
Wandelt wie die Kinder des Lichtes – die Frucht des
Lichtes ist lauter Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit
-
und prüfet, was da sei wohlgefällig dem Herrn.
Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken
der Finsternis, strafet sie vielmehr.
Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist schändlich
auch nur zu sagen.
Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht gestraft
wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.
Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und
stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.
So sehet nun wohl zu, wie ihr wandelt, nicht als
Unweise, sondern als Weise,
und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
Darum werdet nicht unverständig, sondern verstehet,
was da sei des Herrn Wille.
Und saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentlich
Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes:
redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und
geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in euren Herzen
und saget Dank allezeit für alles Gott, dem Vater, in
dem Namen unsres Herrn Jesus Christus,
und seid einander untertan in der Furcht Christi.
Die christliche Haustafel
Die Frauen seien untertan
ihren Männern als dem Herrn.
Denn der Mann ist des Weibes
Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, die er
als seinen Leib erlöst hat.
Aber wie nun die Gemeinde ist
Christus untertan, so seien es auch die Frauen ihren Männern
in allen Dingen.
Ihr Männer, liebet
eure Frauen, gleichwie auch Christus geliebt hat die Gemeinde und
hat sich selbst für sie gegeben,
auf daß er sie heiligte,
und hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort,
auf daß er sie sich
selbst darstellte als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht
habe einen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen, sondern
daß sie heilig sei und unsträflich.
So sollen auch die Männer
ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt,
der liebt sich selbst.
Denn niemand hat jemals sein
eigen Fleisch gehaßt; sondern er nährt es und pflegt
es, gleichwie auch Christus die Gemeinde.
Denn wir sind Glieder seines
Leibes.
«Um deswillen wird ein
Mensch verlassen Vater und Mutter und seinem Weibe anhangen, und
werden die zwei ein Fleisch sein» (1.
Mose 2,24).
Dieses Geheimnis ist groß;
ich rede aber von Christus und der Gemeinde.
Darum auch ihr, ein jeglicher
habe lieb seine Frau wie sich selbst; die Frau aber fürchte
den Mann.
Kapitel 6
Ihr
Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist
recht.
«Ehre
Vater und Mutter», das ist das erste Gebot, das eine
Verheißung hat:
«auf
daß dir's wohl gehe und du lange lebest auf Erden»
(5. Mose 5,16).
Und
ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet
sie auf in der Zucht und Vermahnung zum Herrn.
Ihr
Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und
Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Herrn Christus;
nicht mit
Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern als
Knechte Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen.
Tut euren
Dienst mit gutem Willen als dem Herrn und nicht den Menschen
und wisset: was ein jeglicher
Gutes tun wird, das wird er von dem Herrn wieder empfangen, er
sei Knecht oder Freier.
Und ihr Herren, tut
ihnen ein Gleiches und lasset das Drohen; wisset, daß euer
und ihr Herr im Himmel ist, und ist bei ihm kein Ansehen der
Person.
Die geistliche Waffenrüstung
Zuletzt: Seid stark in dem
Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Ziehet an die Waffenrüstung
Gottes, daß ihr bestehen könnt gegen die listigen
Anläufe des Teufels.
Denn wir haben nicht mit
Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und
Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser
Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem
Himmel.
Um deswillen ergreifet die
Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen
Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld
behalten möget.
So stehet nun, umgürtet
an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der
Gerechtigkeit
und an den Beinen gestiefelt,
als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des
Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnt alle
feurigen Pfeile des Bösen,
und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des
Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Und betet allezeit mit Bitten
und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen
für alle Heiligen
und für mich, auf daß
mir gegeben werde das Wort mit freudigem Auftun meines Mundes,
daß ich möge kundmachen das Geheimnis des Evangeliums,
dessen Bote ich bin in Ketten,
auf daß ich mit Freudigkeit davon rede, wie sich's gebührt.
Grüße und Segenswünsche
Auf daß ihr aber auch
wisset, wie es um mich steht und was ich schaffe, wird's euch
alles kundtun Tychikus, mein lieber Bruder und getreuer Diener in
dem Herrn,
welchen ich dazu gesandt habe
zu euch, daß ihr erfahret, wie es um uns steht, und daß
er eure Herzen tröste.
Friede sei den Brüdern
und Liebe mit Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus
Christus!
Die Gnade sei mit allen, die
da lieb haben unsern Herrn Jesus Christus, für und für!
Geschrieben von Rom an die
Epheser durch Tychikus.
DER
BRIEF DES PAULUS AN DIE PHILIPPER
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